Biel.
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Salzquellen betrachtete, ist eine fortgesetzte Schichtvon schwarzblauem, glänzendem und zartem Thon,voll kleiner Spalten und Löcher, und nicht einCylinder; wie H. Prof. Struve solches bewiesenhat *).
Biel ‘(Bienne ). Wirthshäuser: Krone, Kreuz.Im IX. Jahrhundert war hier schon ein Zollhaus.Im J. 1169 wurde der Graf von Neuchatel Reichs-vogt über Biel , und durch einen seiner Abkömm-linge kam dies Vogteyamt an den_ Bischof vonBasel im J. 1262. Dreyzehn Jahre später ertheilteKaiser Rudolph l. der Stadt alle Rechte und Frey-heiten der Reichsstadt Basel , welche von vierfolgenden Kaisern bestätigt wurden. Seit dem J.1279 stand Biel im Bündnis mit Bern , später auchmit Solothurn und Freyburg , und seit dem An-fänge des XVI. Jahrhunderts wurde es als einschweizerischer Freystaat betrachtet, und safs durhseine Abgesandte auf der Tagsatzung der Eidge-nossen. Biel kämpfte treu mit den Schweitzernin allen Kriegen gegen Oesterreich , Burgund , u.s. w., und auf dessen Ruf mufste die waffenfähigeMannschaft des St. Imer- 1 'hals (Erguels) ausziehen.Die Machthaber Frankreichs respektirten denSchweizerboden des ehmaligen Bisthum Basels bis1797. In diesem J. besetzten den 14. Dezemberdie franz. Truppen das i>ner-Thal, die Stadt Biel und dessen Gebiet bis an die Aare, und vereinigtenes mit Frankreich **).
*) S. Theorie des Sources salees par Air. Stru've. Lau -
sänne 1802. und oben bemeldten Recueil de Altmoires.
**) S. «ine wichtige Schrift, Biel betreffend, im 18. Kap. *
14. Abschn. des I. Theils Op. 315.) angeführt.