Biel.
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steinbriichen bey der Stadt jcliöne Versteinerungen.Oberhalb Biel liegen an dem Jura sehr viele.Granit-Trümmer einige Stunden aufwärts zerstreut. Aufdem Fingel- Berge fand ich besonders gröfse Blöckealle von gleicher Granitart, von denen einer 10-12F. hoch, und eine Seite 30 F., die zwej te 24 F., diedritte ig F. lang war. Die scharfen Seiten undEcken sind abgerundet. Diese Trümmer der Urge-birge aus der Zentralk'ette der Alpen, 12- 15 JVIeilenentfernt, hier auf dem Jura, bis auf einer Höhevon 2400 F. zerstreut, sind die wichtigsten undsprechendsten Denkmäler erstaunenswürdiger Re-voluzionen der Erde vor vielen tausend und tausendJahren. Alle diese Trümmer sind von den Granit-felsen des Griinsel, der Aar-Miescher- und Schrek-Hörner, und deren Nachbarn, durch den Felsen-durchbruch bey Unterseen hieher gefluthet worden.(S. Niesen und Jura). Mochte doch eine heiligeEhrfurcht diese Uber alles merkwürdigen und wun-derbaren Geschichtsmonumente des Erdballs vorjeder zerstörenden Hand schützen!!
Bielfr-See. Derselbe liegt 178 F. höher als derGenfer-See, 8 F. niedriger als der Neuchateler-See(3 St. lang, 1 St. breit, 217 F. tief) 1 % St. vonErlach; ist sehr fischreich, ernährt Forellen bis zu20 Pf. Schwere , und eine Art sehr delikater Gründ-linge, hier Heuerlinge genannt. Der Neuchateler-See ergieist sich durch die Thiele (Ziel) in denBieler-See an seinem westlichen Ende; die Stifsfällt am nordöstlichen Ende hinein, und am öst-lichen Ende strömt die Thiele bey Nid an heraus,und vereinigt sich i % St. davon mit der Aare.
Peters-Insel. Dieser See ist durch die reizende