Bieler-See.
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ifeters-Iasel und durch J. J. Rousseau sehr berühmtworden, der sich hier in dem J. 1765 aulhiek undsehr glücklich in dieser Einsamkeit lebte, bis er vonder Regierung zu Bern grausamer Weise vertriebenwurde *). Die Peters-Insel hält eine Viertelstundeim Umfang, ist 10 ^linuten breit, und ihr höchsterPunkt ist i2t F. über den See. Sie wurde bis 1435von Mönchen bewohnt ; seit der Aufhebung allerKlöster im K. Bern ist sie das Eigenthum des Kran-kenhauses zu Bern , welches hier Verwalter undWirth shaus hält. Nach S. steigt die Insel sanft herabmit Kornfeldern, Wiesen und Vieh bedeckt; nachO. liegt am steilen Ufer ein Weinberg, über diesenein Obstgarten, und höher ein Eichenwald; nachW. in diesem Walde eine schöne Allee, in derenMitte auf einer Wiese ein achteckiges Lusthaus steht.Die Insel selbst und die mannigfaltigen Aussichtensind unerschöpflich an malerischen Schönheiten.Nach N. sind die Ufer ausserordentlich hoch; dennder Jura erhebt sich unmittelbar aus dem See, undbildet na'ch W. und NO. so weit das Auge reicht,einen Ungeheuern Wall; an seinem Fufse zeigen sichBiel , die Dörfer Vigneule (Vingelz), Douunne(Twanne), Gieresse (Liegerz), eine Menge Land-häuser in den Weinbergen , Convalet , Neuveville ,das Schlofs Schlofsberg , Landeron und am Einflufs.der Thiele das Schlofs St. Johann. Bey Twanne istein schöner Wasserfall; der Insel grade gegen überein Donner ähnliches Echo; der Theil des Juragrade der Insel gegen über heilst Thiefse (Tessen-berg), auf welchem ein bevölkertes Thal liegt,dessen Oefnung man sieht. Oestlich liegt Ridau,
*) S. Rousstaus ConfeSsions.