Band 
Zweyter Theil.
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,44 Bieler-See. Biidhaes.

westlich Cerlier (Erlach ), dessen Schloß, nnd derHügel Jolimont. Gegen S. Hache, buschige Ufer,und an dem Horizont die glänzende Alpenkette,deren Bilder sich im stillen See spiegeln. Zur Zeitder Weinlese ist auf der Peters-Insel ein grofsesFest, zu welchem sich aus der ganzen Gegend dieEinwohner versammeln. Das Zimmer, worinn Rous­ seau lebte, ist unversehrt in demselben Zustandegeblieben.

Geognost. Beschaffenheit. Der Hügel,den die Peters-Insel bildet, besteht in der 'liefeaus festem Sandstein, mit Thon und PHanzenerdcbedeckt. Der Sandstein wird an der einen Seilegebrochen. Nicht weit davon ist eine kleinereInsel, welche dieselben Sandsteinschichten zeigt;und von dieser erstreckt sich in gleicher Richtungeine Untiefe durch den See nach Cerlier , aus den-selben Sandsteinschichten bestehend, und verbindetdadurch die -Beiers-Insel mit dem Jolimtint. Eh in alsbildete dies eine einzige Sandsteinformation, welcheauf dem Kalkstein des Jura auflag, wie sich dasan dessen Südseite überall zeigt. Ungeheure Wasser-fluthen, welche mit ihrer ganzen Gewalt hier aufden Jura stürzten , haben diese Formation zerrissen,und beträchtliche Tiefen eingewühlt, an welchenStellen die Bieter- und Nenchateler- Seen zurück-geblieben sind. Beyde bildeten ehedem nur eineneinzigen See. (S. Anet).

Bildhaus. So heifsen einige Häuser dicht an derLandstrafse zwischen Wattwyl im Toggenburg undTJznach und Kaltbrunn , an dem Punkt, wo manabwärts in die Landschaft Gaster geht.

Aussicht. Hier ist eine vortrefliche Aussicht

auf