j5o Bonnevillb.
nach NW. und die dritte viel höhere Felsenkettezeigt eine grade umgekehrte Schichtung , nemlichdie Schichten derselben senken nach SO. so dafssich die dritte und zweite Felsenkette das Aus-gehende oder die Escarpemens ihrer Schichten zu-wenden; eine Thatsache, welche auf der Nordseiteder Alpen in den Flötzgebirgen nahe an der Zen-tralkette des Urgebirges so oft beobachtet wird.Wer diese drey Ketten nicht näher untersuchenwill, kann von dem Gipfel des Mole diese Schich-tung beobachten.
Aussicht von dem Mole und dessengeognost. Beschaffenheit. Der Mole läfstsich von Bonneville in 3-4 St. ersteigen; man be-darf dazu eines Führers ; des Morgens geniefst inanbey der Reise Schatten. Sein Gipfel ist 4^60 F.über den Genfer-See erhaben. Die Aussicht vondiesem Standpunkt ist herrlich , besonders auf dieGebirge nach Süden. Man kann nach St. Yvoirein 2 St. herabsteigen, und von da in 5 St. zu Genf eintreffen. Auf dem Mole sind gute Alpen, unddie dort bereitete Käse und Butter werden sehrgeschätzt. Die Kalkschichten des Mole an derWestseite unter seinem Gipfel , auf der Nordseitebey den Sennhütten Chiarre bis nach St. Yvoireherab Stehen senkrecht, und streichen von SSW.nach NNO. Auf der Ostseite hingegen streichendie senkrechten Schichten von SSO. nach NNW.Der Kalkstein ist grau, unter dem Gipfel roth;hin und wieder Nieren von Feuersteinen, undSpuren von Versteinerungen. Seltne Vögel nistenauf dem Mole.