Borromäisciie Inseln. 151
Borromäischf. Inseln , liegen in dem Langcn-See 4 Standen von der Grenze der Schvveitz, immailändischen Gebiet. (S. Langensee). Sie heifsen.Jsola br.lla und Isola madre. Es giebt hier keinWirthshaus ; die Reisenden müssen in Intra oderPalanzä, 1 St. entfernt, übernachten oder sich auf4 er Fischer-Insel elend behelfen. Diese beydertInseln waren rohe nackte Felsen, weicht der FürstT' r italiano Borromaeo aus Mailand im J. 1671 mitErde bedecken, bepflanzen und auszieren liels, wiesie noch jetzt sind.
Isola bella. Die Isola lella besteht aus 10übereinander steigenden gewölbten Terrassen, wo-von die höchste, 120 F\ über die Seefläche erhaben,40 F’. in Quadrat hält. Ein Pegasus, der aufdieser Terrasse stellt, giebt dieser Insel ganz dieGestalt einer Pyramide , wenn man von Osten her-angesegelt kömmt. Auf der Westseite steigt ausden Wellen des Sees ein grofser Pallast empor, inwelchem die Grotte terrene sehenswerth sind, wo-rin der Erbauer seine Absicht in Stein hauen liefs :„Durch die Bebauung dieser rohen Felsen gab er„seiner Mufse Würde und seinen Vergnügungen„majestätische Gröfse ”. Die ganze Insel ist mitLusthainen und Lauben von Pomeranzen- Zitronen-Granat- Zedrat- Lorbeer- und Oliven-Bäumen, Zy-pressen, Weinreben, Rosen-Jasmin-Mirthen- undKapersträuchen, von Springbrunnen und Goldfa-sanen belebt. Pomeranzen- und Zitronenbäume,fast so dick und grofs wie zu Neapel und Palermo ,
I F'ufs im Durchmesser. Auf einzelne Pomeranzen-bäume sind Weinreben, R.osen und Jasmin gepfropft,blühen, und tragen Früchte. Die Früchte der