Bemerkungen.
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fine Entschädigung von Seite Zürichs und Berns auszuwirken,wenn er sie vermocht hätte, auf ihre Bündnisse gegen die refor-mirten Kantone zu verzichten. Das beweist die Bereitwilligkeitder katholischen Kantone, die Unterhandlungen über diesen Gegen-stand anzuknüpfen, die aber dü Lüe schnell abbrach, ohne selbstseinen Hof davon in Kenntniß zu setzen.
Augenscheinlich mußte damals die Eintracht der Eidgenossen-schaft für Frankreich sehr wichtig sein, indem sie ihm den Wegzu einem allgemeinen Bündniß mit ihr gebahnt hätte, welchesder französischen Regierung nicht nur unter der Minderjährig-keit, sondern auch unter der Regierung von Ludwig XV. selbsthöchst vortheilhaft gewesen wäre.
Aber das ganze Dichten und Trachten des Grafen dü Lüewar allein darauf gerichtet, seine Rachsucht gegen Bern undWillading zu befriedigen. Er hatte ausgedacht, daß dazu nichtsmehr wirken könne, als wenn er den Bürgerkrieg in der Schweizanzünden könnte, weil er für gewiß annahm, daß, wenn diekatholischen Stände verlören, der König sie unterstützen würde.Dabei bedachte er nicht, daß der König, theils durch die Finanz-noth seines Reiches, theils durch seine Verhältnisse mit andernStaaten, daran könnte gehindert werden.
Als es ihm nun gelang, den Krieg in der Schweiz zum Aus-bruch zu bringen, und er froh sein mußte, daß seine Freundedurch einige nicht sehr wichtige Abtretungen von gemeinen Vog-teien den Frieden herstellen konnten, so trachtete er, durch einbesonderes Bündniß des Königs mit den katholischen Ständendiesem die Pflicht aufzubürden, von Zürich nnd Bern die Zu-rückgabe der abgerissenen Landschaften zu erzwingen. Da jedochdes Königs Regierung sich nicht dazu verstehen wollte, so mußteer, um mit Ehre sich aus dem Handel zu zieben, sich zu einemPvssenspiel erniedrigen. Er bewog nämlich den Papst und durchihn den Abt von St. Gatten, am Wienerhof seine Vorschläge