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Erster Band.
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finden. Salvianus, der um 440 sein Werk De gubernationeDoi schrieb * 1 , erwähnt neben den im Reiche hausenden, theiDheidnischen, theils arianischen Barbaren die Burgundionennicht 2 , mit Rücksicht auf ihre frühe Bekehrung zum catholisch-ehristlichen Glauben und ihre daher gemilderten Sitten 3 . Ansdem Umstande, dass der Burgundionenkönig Gundench demPapste Hilarus in einem Schreiben vom .T. 463 „filius noster“heisst 4 , schloss man, er und mit ihm sein Volk sei catholischgesinnt gewesen 5 6 7 ; doch nennt derselbe Papst in einem Schrei-ben vom J. 462 so auch Fridcrich, einen Bruder des "West-gothenkönigs Theoderich, während bekanntlich die West-gothen Arianer waren 8 * , und denselben Titel gibt später derPapst G-elasins dem arianischen Ostgothenkönige Theoderich 7 -Für den Catholicismus Gundeuchs spricht vielmehr, dass erin dem päpstlichen Schreiben vom J. 463 als ein um dieeatholische Kirche und ihren Frieden besorgter und desshalbmit dem Papste in Oorvespondenz stehender Regent erscheint 8 -

TER. S. 4fi0 X. (Bourguignous) Ariens persecutcurs und Schmitt I. HD-Aelmlich urthcilt Troya II, 2. 922. 942: er stützt sich dabei auf Can. 3®des epaon. Concils, woraus in der That erhellt, dass eatholische Kirchenihrem Cult entfremdet wurden; anderseits weiss man aber auch, dass denArianern Kirchen erbaut und die catholischen Kirchengüter geschont odersogar gestiftet wurden (s. unten). Daguet S. 32 erkennt die Toleranz deiBurgundionen an.

1) Valesius Rfr. III. 113, Pagi. a. 44-0, VI, und Wiotersli. IV. 555-. 2) De Gubern. Dci IV. 73. omnos barbari. sunt pagani aut haeretici-

V. 85.88; die erste Stelle wird von Pdtigny II. 50 X. für den Arianism uSder Burgundionen missbraucht. Bei Salvianus V. 91 setzt Ozanam S.

X. 1 willkürlich Burgundos statt Bacaudas, wofür die Varr. nur Baga«d# pund Baogondas hieten. lieber die Verbreitung des Arianismus hei denGermanen vgl. Bröcker S. 39f.

3) Pagi a. 413, XV = Türk TI. 11 X. 30.

4) Boi Baron, a. 463, IV.

5) So schliessen Pagi a. 472, VI, Schöpflin S. 216 (mit der Hypothekeiner vorherigen Bekehrung vom'Arianisnms), Mille I. 20, Gaupp S. 284 r nl 'Derichsweil. S. 168 X. 25; dagegen meint JvMüller I. 102, der CatholicisW 16könne eine persönliche Eigenheit Gundeuchs gewesen sein.

6) Vales. Rfr. V. 194.

7) Bindingl. 41, der übrigens hier, S. 38 X. 153, S. 59 und 66 n,lteinem consequenten Irrthuine Hilarius statt Hilarus schreibt.

8) Vales. Rfr. V. 199 und Belloguet S. 148. Hierauf, wie aut das

jenige, was beweist,, dass der Catholicismus in der Xachkommensc

haft