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dagegen kommt nicht in Betracht, was Gregor von Tours. v °n der Abstammung Gundeuchs aus dem Geschlechte desals Christen Verfolger bekannten Westgothenkönigs Athanarichberichtet 1 , mag man dies nun auf eine Abstammung speciellGundeuchs oder überhaupt des burgundionischen Königshausesbeziehen 2 . Chilperich I, Gundeuchs Bruder, begünstigte diefrommen Anachoreten von Condatiscone 3 , was er als Arianervaunr gethan hätte 4 . Von den vier Söhnen Gundeuchs warChilperich II auch noch catholisch: er selbst nemlich wird vonGregor von Tours unter den haeretischen, d. h. arianischenGliedern des burgundionischen Königshauses nicht erwähnt 0 ;
Gundeuchs z. Thl. fortbestanden bat (s. hienach), reflectiert Binding I. 41 f.nicht, indem er, nach Bluhme WBRR. S. 62 N. 56, auf Gundobad dieje-ni gen Stellen im Gratulationsschreiben des Bischofs Avitus ' an Chlodwig41) bezieht, wo als der Grund, aus welchem Andere am Irrglauben^halten, die Anhänglichkeit an den Glauben der Yäter angegeben ist.
uior solchen Missdeutung ist noch fähiger diese Stelle im Schreiben des-Avitus an Gundobad bei Baluz. Mise. I. 357: Si quis enim antiquain parontum®°nsuetudinem sive sectam melius credendo commutet u. s. w. Dagegenze «gt die Collatio den ursprünglichen Catholicismus der Burgundionen"owidersprechlich, indem S. 305. a. Avitus zu Gundobad spricht: redite cumP°Pulo vestro ad legem Dei, d. h. zum Catholicismus ; vgl. Brücker S. 35 lf.üch wird bei Greg. Tur. HFr. II, 34 im Gespräch des Avitus mit Gun-*d als Grund, warum letzterer am Arianismus festhaltc, nicht Anhang -keit an den Glauben der Väter angegeben (wie Binding I. 40 N. 160l'issdeutet), sondern die Furcht vor dem Volke; dieses war nemlich mitt * em Könige zum Arianismus abgefallen (s. unten).
1) HFr. II, 28. Fuit autem et Gundeuchus rex Burgundionum exh^nere Athanariei regis persecutoris.
3 ) Hierüber s. Hauptuntersuch., I. Abschn., VII. Cap. In keinem Falleman genus bei Gregor mit Petigny II. 47 N. auf die arianische Secte
beziehen.
3 ) Gregor. Tur. Vit. Patr. I, 5.
4 ) Pagi a. 472, VI.
p _ J ) HFr. III, Prolog.; vgl. Vales. Rfr. V. 234 (= Scböpflin S. 217),a gi 472, VII, und Dubos III, 12 T. II. 403, III, 17 T.482, der jedoch1 Perieh (Chilperich I) bei Sidonius Ep. V, 6 mit Chilperich II übel ver-hselt n n d dasjenige, was Sidon. Ep. V, 7 von dem politischenj. nusse der Königin sagt, auf Begünstigung der Catholikcn und auf catho-'sche Gesinnung missdeutet. Schöpflin S. 218 bezweifelt grundlos den ur-Prüngliejjeü Catholicismus Chilperichs IIthll Perich
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blieben.
Nach Daguet S. 33 wärecatholisch geworden, während seine Brüder dem Arianismus
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