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Erster Band.
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119
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liess, that sein von Avitus bekehrter Sohn Sigismund 1 : ertrat noch bei Lebzeiten seines Vaters (f 516) öffentlich zumcatholischen Bekenntnisse über, welches Breigniss von Avitusdurch einen uns leider nicht erhaltenen Redeact g'efeiertwurde 2 ; auch mahnte ihn Avitus, in seiner Residenz Genf

Per dito, successorem eius Sigismundum regem ad tidem eathoficam eon-Wrtit, dazu Baluz.Not S. 47. 52. Vgl. Valesius Kfr. VI. 275, Pagi a. 509, X,Benschen S. 83. a., Sehöpflin S. 223, Gibbon c. 38, Ampere II. 201 f.,Loya II, 2. 820. 821. 923, Petigny II. 485 ff., Daguet S. 35, Gelpko I. 39,Berichsweil. S. G6 f. 170 N. 2. 3 und Binding I. 21G f., nacli welchen TürkR 15 und Vurstemberger I. 243 f. zu berichtigen. Chrismare bei Gregor,tur. a. 0. bezieht sich auf die bei Wiederaufnahme bekehrter Ketzer befolgteZeremonie, wie Valesius Efr. VI. 276 Add. bemerkt; vgl. Sirmond zu Avitus''P- 24 Not. S. 24.

1) Agobard Adv. leg. Gundobadi c. 13 (s. Note hievor) und Ado Chron.,1, ^92 — 519 : Hic (Avitus) Sigismundum in fide pietatis erudivit = Chronol.Wltissiod. S, 63 r. Pälschlich lässt die Vita S. Sigism. c. 4 und danachL Sigismond S. 21 Sigismund schon als Knabe bekehrt -werden; vgl. Bin-Lug I. 281. Dass dagegen das Zureden der catholischen GemahlinBuudobads (Caretene) nicht ohne Einfluss auf Sigismunds spätere Bekehrunggewesen sei, wie auch die Töchter Chilperichs II, Sedeleuba und Chlotilde,1111 catholischen Glauben bestärkt habe, erhellt aus der Grabschrift derGenannten, vs. 13 und 14, hei Du Chesne SS. HFr. I. 514; vergl. TroyaL. 2 . 922 , 927. Das Nähere hierüber s. Hauptunters. II. Abschn. I. Cap.

2 ) Agobard Adv. leg. Gundobadi c. 13 nach der hievor angeführtenstelle: in cuius conversione recitavit Ilomiliam in populo, sensuum suavitatePleaissimam et verhorum compositione dulcissimam; vgl. Henschen S. 83. h.lltl d Bluhme WBßß. S. 69. Nach Binding I. 185 würde der 21. Brief des•'■ v itus (über das Lyoner Eeligionsgespräch von 499) unwiderleglich be-weisen, 'dass im J. 499 der Uebertritt Sigismunds schon geschehen sei.

le rbei wird aber die Confessio mit der professio (vgl. S. 118 N. 5) ver-wechselt. Dass letztere beim Beginne des westgothisch-fränkischen Kriegesuoc * 1 nicht erfolgt war, beweist der 40. Brief des Avitus, welchennniling I. 194 n. ggo Ba ch Pötig-ny II. 511 auf jenen Zeitpunct und aufAuszug der mit den Franken verbündeten Burgundionen bezieht.

Wtus sagt nemlich am Schlüsse des Briefes: Dahit Deus, ut bellorum

. Pnäea . . sermonis obsequio sub materia eius, quem dudurn exequor,Uni Phi pretiosioris exaggerem. Der zu verherrlichende kostbarere Triumph,' V ^R en Avitus längsthe treibt, kann nichts Anderes sein als Sigismundsetlicher Uebertritt zum Catholicismus, welchen Avitus zu feiern gedachtewie Agobard a. 0. sagt, später wirklich gefeiert hat. Vgl. Sirmondß 5. Nach der von Valesius ßfr. VII. 330 und Troya II, 2. 9270 gten Angabe Agobards (S. 118 N. 5) wäre die Bekehrung Sigismunds