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Erster Band.
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sorum bekannte, von einem unbekannten Reehtsgelehrtenredigierte Lex Itomana, welche meist aus römischen Rechts-quellen und nur zum geringsten Theile aus germanischemRechte geschöpft ist, übrigens nach Inhalt und Ordnung derRubriken in engem Zusammenhänge mit der Lex Burgundionumstellt 1 . Demgemäss behielten die römischen Provincialen, wasbei den Franken nicht der Fall war 2 , ihre eigenen Richter(Comites), von welchen sich schon vorher unter burgundio-nischer Herrschaft Spuren finden 8 . Rieht nur wurde aber

1) Heineccius II, 1 § 17 S. 695 f., Mascou II Anm. III S. 10, Bochat

II. 187 ff. 191 und N. 1, Bach Hist, iurispr. rom. S. 564, Canciani IV- 6

Fauriel I. 447 ff., Zöpfl II, 1 S. 68 ff., Gaupp S. 235. 302, Pdtigny II.Pardessus I, 1. 360, I, 2. 42. 66, Guizot I. 303 ff, Matile S. 12 f., Bern-hardy S. 892. 895, Wurstemberger I. 239 f., Ford S. XXXIY f. und S. I®’Sdcretan S. 98. 99 N. 1, besonders Savigny II. 9 — 35, Barkow S. I 2 ®'

und Blubnie WBRB. S. 75 f. und in Pertz MG. Legg. III 502. 579 ft

Es ist eine schlimme Verwechslung der Lex Burgundionum mit der L e *Romana Burgundionum, wenn Vuillemin S. 123 sagt, die Loi Gombethhabe früher den falschen Hamen Papiani über responsorum getragen. Da 8bder sogen. Papian auf Geheiss eines der Nachfolger Gundobads compil ier *worden und die königliche Genehmigung erhalten habe, möchte Trof aII, 2. 926 bezweifeln, im Widerspruche mit I, 4 App. S. 39 (s. oben)'Aehnlich urtheilt Bluhme WBRR. S. 75.

2) Giesebrecht zu Greg. Tur. HFr. Uebs. I S. X.

3) Comites tarn Burgundiones quam Romani, die in LB. Const. I- §10. 12 und Tit. 107 § 10 — Addit. II. § 10 erwähnt sind, werden v0 ®Canciani IV. 13 N., Davoud Oghlou I. 434, Wurstemberger I. 229.Derichsweiler S. 71. 105 als Richter, die beiden Nationen gesondert ver-stunden, von Dubos VI, 10 T. IV. 266, Savigny I. 234. 256, Türk II- HTroya II, 2. 931, Crousaz S. 29 und Bluhme S. 576 N. 33 als Richteraufgefasst, die, aus beiden Nationen genommen, beiden zugleich vorstunde 11.Für erstere Erklärung spricht schon der Umstand , dass die Comites, welche

die Constitutio I der Lex Burgundionum unterschrieben haben,

laut

ihren Namen grösstentheils Burgundionen gewesen sind (Crousaz S- ^ungenau: 31 comtes burgondes et romains; s. dagegen WurstembergerI. 229 ; Sccretan S. 139 N. 2: drei anscheinend gallo-römische Nam® 11 ’einige römische Namen finden Bluhme WBRR. S. 73 und Binding I- 3“ •’wogegen dieselben, nach letzterer Erklärung, aus beiden Nationen glck^massig gemischt sein müssten. (Troya II, 2. 926 glaubt, die Namen derrömischen Grafen, welche bei der Gesetzgebung mitgewirkt hätten, sc,e *verloren gegangen; in den Unterschriften findet er lauter BarbarennawC 11 'Zudem hat es in der That römische Comites in Burgundien gege^ 2(nicht etwa blos comtes inferieurs, wie Crousaz S. 29 und Secretan S-