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Erster Band.
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scala 1 den zweitletzten Rang unter den Sclaven ein, ohneZweifel wegen der Allgemeinheit des Gewerkes 2 . Dies hindertjedoch nicht, anzunehmen, der freie Landbauer sei nebenAckerbau und Viehzucht in Mussestunden auch gewerblichthätig gewesen 3 , zumal da wir späten Nachwirkungen derbemerkten Eigentümlichkeit der Burgundionen weiterhinbe gegnen werden 4 .

VII. RPoli

omanisierung-,Einfluss des Römerthums auftik, Gesetzgebung, Kirche und Bildung.

Es ist eine alte historische Wahrheit, dass ein politischuntergehendes Volk, wenn es dem Herrschervolke in Civili-sa tion überlegen ist, diesem hierin endlich doch das Gesetz^acht 5 . Obschon nun zur Zeit, da germanische Völker aufkomischem. Boden Reiche gründeten, das römische LebenPolitisch, sittlich und wissenschaftlich in tiefem Verfalle lag,so bewährte sich doch auch an den in Gallien niedergelassenenGermanen jener Erfahrungssatz 6 . In keinem der neu gegrün-deten germanischen Reiche, selbst nicht im west- und ost-g°thischen, breitete sich aber das unbesiegbare Element derkölnischen Civilisation so rasch und in solchem Masse aus,hei den Burgundionen 7 , so sehr auch diese dem verbil-

l ) Tit. 10 § 6.

“0 Brücker S. 38 zieht die in der Lex Burg, verkommenden Bestim-men über die Nutzung der Wälder unpassend herbei,die ^ Caneiani IV. 20 N. 1 sehliesst aus LB. Tit. 21 § 2 ohne Grund,■Freien hätten die mechanischen Künste verachtet und den Sclaven

j. iSen ; ebenso urtheilen JvMüller 1. 113 f. und Wurstemberger I. 237Und^ ^ as Gegentheil vgl. Wackernagel in Haupts ZS. IX. 538 ff.

Wachsmuth I. 12 f.

S. unten IX, 1 und 4 am Schlüsse.d ) Borat. Epist. II, 1 v. 156: Graecia capta ferum victorem cepit cet.Co Fauriel I. 582, Waitz II. 51, Bettberg I. 287 f., Eossi OeuvresP • b 113, Laurent V. 196, Bethmann S. 82 f. und Derichsweiler S. 114.114 7 'L < * au üieur im Bullet, de l’Inst. gen. I. 287 f., Derichsweil. S. 101.Md ' ■ ln ö 7n £ I. 35 und L. Drapeyron Du röle de la Bourgogne sous lesiw°' ingiens , Bar. 1866, S. 3, der darauf hinweist, dass die von denrü to - ndl0Tlen besetzten Ehone- und Saonegegenden die civilisiertesten des^ lSc hen Galliens waren.

n i Geschichte d. Burgundionen. 10