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weichen musste 1 , den Untergang Altbiirgimdiens (534) bis ins9. Jahrhundert, ja trotz der damaligen Angriffe Agobards bisin’s 11. 2 , selbst bei den Burgundionen ausserhalb Burgundiens 3 ,wie denn nach der sogenannten Lex Gundobada 4 die Bur-gundionen bei Franken und Langobarden Gundobadi, Gundo-badingi u. s. w. hiessen 5 . Auch ist es die Fortdauer desgemeinsamen Rechts gewesen, was, in Verbindung mit der-jenigen des Volks- und Landesnamens, das Nationalbewusstseinder Burgundionen nach dem Untergange ihrer Selbstständigkeiterhalten und beim Zerfalle der carolingischen Dynastie dasWiederaufleben der eigenen Macht und die Gründung descis- und transjuranischen Reiches Burgundien bewirkt hat ■Es lässt sich sogar nachweisen, dass hebst Resten alter Rechts-sitte (S. 95) einzelne Bestimmungen des Gesetzbuches, znffTheil solche, die aus altgermanischem Rechte geflossen waren,in die späteren Statutarrechte ehemaliger Länder Burgundiens
1) Savigny II. 35, Matile S. 13 und TrSya II, 2. 926 f. Ueber <lieAufnahme des fränkischen Wergeids in das römische Bechtsbuoh s. TroyaI, 4 App. S. 39.
2) Marculf. Torrn. I, 8 u. Agobard oben S. 73; vgl. Montesquieu 28, 4.5. 9, Savigny I. 101 N. 20. 21, II. 9, Türk II. 36 ff., Pardessus I, 1. 354-I, 2. 42 1'., Matile S. 13 ff , Troya II, 2. 929, Le Blant I Prüf. S. lAUund Bluhine Praef. zur LB. S. 502—505.
3) Urkunde von Susa von 1055 bei Troya I, 5. 18. 395 f. und i" 1Schweiz. Urk.-Eegist. I. 360 Nr. 1377 (aus Hist. patr. Mon. I. 584).
4) Agobard. Adv. leg. Gundobadi cap. 6. propter legem quam di ellIltGundobadam, wo lex Gundobada s. v. a. Gundobadi regis lex, cap- 1 * - !s. Baluz. Not. S. 47 und Lecointe a. 534, n. 33. Lex Gundobalda ist MissSchreibung, z. B. bei Schöpflin S. 222, Wurstemberger I. 224 und BornhakS. 226, der doch Gundobad richtig schreibt. Späterer Name istGombata, noch späterer Loi Gombette, unrichtig Lois Gombettes
li.
a.0.
bei Schöpflin und Wurstemberger aa. 00.; s. Grimm S. 704, BluhmeS. 506 und Hube S. 45, der den einfachen Titel Liber constitutionum ul 9den ursprünglichen des Gesetzbuches nachweist.
5) Gundobadus s. v. a. Burgundio bei Agobard. Adv. leg. Gund. c -und 10; dazu Baluze Not. S. 47 und 49; vgl. Valcsius Kfr. VI.
Spelmann S. 361, Eckbart I. 576. Schöpflin S. 223 , die Noten zu B elneccius II, 1 § 10 S. 674 f., Gaupp S. 316 f., Belloguet S. 13 f-,
S. 704, Wurstemberger I. 238 N. 68, Derichsweiler S. 153, Bluhme a.
S. 503. 505. 506 nnd Wackernagel S. 392.
C) Masoou II Anm. III S. 14 und Derichsweiler S. 99 f.