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Erster Band.
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Wf die ungleich häufigeren Metall arbeiten ans frühmittelalter-licher Zeit überzugehen, kommt Bandschlingwerk, sowohl ein-faches als zu Schlangen und Drachen belebtes, nach den Publi-kationen von Boach-Smith, Kemble und Anderen, im angel-sächsischen Alterthum als Sehwertzierrath vor, bei den Frankena,l f den von Cochet beschriebenen Schnallen, häufiger nochl* 6 ’ den Burgundionen auf den von Baudot, Troyon, Gosse,v °n Bonstetten und Anderen veröffentlichten, aber auch alsVerzierung der von Dr. Lindenschmit besprochenen Gewand-na, leln u. s. w. aus süddeutschen Gräbern 1 . Kurz, manÜDdet die betreffende Metallornamentik in grosser Verbreitungüber die von den Germanen occupierten nördlichen Länder'les ehemaligen römischen Westreiches. Gleichzeitig tretenn eue Formen von Waffen auf, die nicht römisch, sondernbarbarisch, respective germanisch sind, und im Vereine mit.lener Ornamentik einen Culturzustand verkünden, der sichüber viele germanische Stämme in ähnlicher Weise verbreitethatte 2 . Es sind daher nur Nuancierungen der nachrömischenKultur oder des sogenannten zweiten Eisenalters, was man111 der Schweiz burgundisches Zeitalter, in Frankreich frän-kisches, in Deutschland alamannisches, in England angel-sächsisches nennt 3 . Beste ehevoriger Culturzustände sind die

Waffen dieses Zeitalters noch vorkommenden Steinäxte,

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e derstein-Messer und Pfeilspitzen 4 , wie denn noch im Hilde-

hrand-Liede die Steinaxt (Staimbord) als Waffe erwähnt ist 5 .

^tan hat nun zwar in den Bandverschlingungen nur dieFortsetzung oder barbarische Nachahmung einer Ornamentik

b e i ihm S. 153 das im Texte angegebene, richtigere Datum, das übrigens^sicher ist -wie seines Orts gezeigt wird; doch sind jene ArchitecturresteSerbin uralt.

j 0 Cochet La Normandie souterraine S. 247 ff., Baudot S. 29, Labarte• 475, Krieg S. 139 N. 2 und Dietrich in Haupts ZS., Neue Folgeh 1 S. 9.

2) Dietrich a. 0. S. 9. 8G und Sacken Leitf. z. Kunde des heidn.ll Ci. S. 140 , der jedoch das zweite Eisenalter mit dem ersten vermengt.

3 ) Bruzelius im ASGA. 1,859 Nr. 1 S. 15.

4) Baudot S. 76 f. 172 und Bonstetten Keoueil d’antiq. suisses,Hpl. II. 15 .

5 ) Eckhart i. S91 ff.