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Ländern ursprünglich zu Hause sein und von Anbeginn vor-herrschen sollten 1 .
Unter den im germanischen Style, aber von römischerTechnik gefertigten Metallarbeiten sind es nun besonders dieWehrgehenk-Schnallen, die unsere Aufmerksamkeit verdienen,"Weil ihre Zugehör eine hervorragende Stellung unter denburgundionischen Kunstüberbleibseln einnimmt. Dieselben^aren z. Thl. am einen Ende der Wehrgehenk-Riemen ange-bracht und bestehen aus ovalen, mitunter runden, starkenRingen mit einem massiven, unten meist platten Dorne, derGewöhnlich auf einer Riemen-Beschlägplatte sitzt und urspriing-Lch beweglich war, aber durchgängig angerostet ist. DieSchnallen sind in der Regel so eingerichtet, dass das andereRnde des Riemens durch den Ring gezogen und vermittelst
1) Die Burgundionen specicll betreffend, könnte cs scheinen, ein Gold-detoat des Burgundioncnkönigs Gundioch mit Runenumschrift und mitdem .Namen des burgundionischen Stcmpelsehneiders Vithuluf (Dietrich inHupts ZS. Neue Böige I, 1. 49 ff. u. Wackernagel S. 376) biete ein sicheres«leg früher burgundionischer Kunstfertigkeit in feiner Metallarbeit. Indessnicht zu übersehen, dass der Stempel zu jenem Bracteat eben unter°nig Gundioch geschnitten worden, also zu einer Zeit, wo die Burgun-dionen seit einem halben Jahrhundert in Gallien ansässig waren und unteronuschem Cultureinflusse stunden, der sich denn auch bereits in der lati-nisierten Namensform des Königs, sowie in den z. Thl. latinisierten Runenncl gxht. Zudem weiss man gar Nichts von Münzprägung bei den Bur-fJUidiongj, vor der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts. Gallo - römische. rk unft der in Gräbern der Bourgogne gefundenen Schnallen und derbegleitenden Zierrathe nimmt Cocliet Tomb. de Child. I S. 114 an.a S e gen unterscheidet Labarte I. 473 ff. in den Zierrathen der merovin-oOschen Periode zwei Klassen : die von Barbaren und die von einheimischen^schmieden, den Nachkommen gallo - römischer Künstler, gefertigten;na °k ihm haben die Zierratbe der ersten Klasse etwas Rohes lind Primitivesj, Slll( l Producte einer Industrie, welche die Barbaren als Eroberer derr °viHzen des römischen Reiches importiert haben (zu derartigen Zier-aten rechnet er namentlich die Schwertgürtel und Wehrgehenk-Schnallen);^wieder sind nach ebendems. I. 477 ff. die von gallo - fränkischen Gold-oitern, als Nachfolger der gallo - römischen, verfertigten Zierrathe mitfo ;^aek und nach antiken Traditionen gearbeitet. Als wenn die Nacli-S er der gallo - römischen Künstler nicht in verschiedenem Geschmackc,in h S * U antl k 0lu Einheimische (wovon weiterhin ein Beispiel), theilsai ‘barisehem für Barbaren hätten arbeiten können!