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%ten Löwen 1 ; Daniel und Habakuk in Gemeinschaft 2 ;Kreuzverehrungs- und Abrenuntiationsscenen und dgl. —■^lles in der auch auf spätrömischen Münzen sichtbaren, steifenUnd ungelenken Darstellung von Menschen und Thieren, wie-' w °hl umrahmt mit einem geschmackvollen Detail von Orna-menten gallo - römischen Charakters. Bisweilen ist das Bild-werk mit einer lateinischen Inschrift umgeben, welche dentarnen des Inhabers (eines Römers oder eines Barbaren) miteiner Wunschformel enthält 3 ; selten ist das dargestellte sym-bolische Object sogar genannt, so Daniel und Habakuk, ver-einzelt oder zusammen abgebildet, mit DANENIL, DAHELidtOFETA und ABBAC T PROEETA. In den Umschriftender Bronzeplatten stehen öfter kleine, gleichschenklige, anden Enden etwas breite, das heisst griechische Kreuze 4 , auchAndreas- oder Schrägkreuze; kleine Schrägkreuze sind mit-unter auch auf den abgebildeten Gegenständen angebracht 5 .
1) Ueber Darstellungen Daniels in der Löwengrube, die auf ander-weitigen Monumenten Vorkommen, s. Le Blant I. 493 f. II. 502 f. Danielist in der altchristlichen Kunst ein Symbol der Auferstehung; s. Le Blant
■ 1G5. Ebenders. II. 166 deutet die Darstellung Daniels auf Schnallengleichen Sinne, und er combiniert damit die Formel der Grabschriften:ltl spo resurrcctionis, die sich vorzugsweise in Gegenden finde, wo SchnallenUut dieser Darstellung Vorkommen.
2 ) Habakuk ist auf christlichen Monumenten öfter dargestellt, allein° dor mit Daniel; s. Le Blant II. 503.
3 ) So vivat Deo auf der Schnalle des Renatus Deaconus von St. Maur^ ei Le Blant I. 493 . II. 607 und auf derjenigen des Nasualdus Nansa vonj^igny, entsprechend der christlichen Wunschformel vivas Deo, s. Schmitt
N. 4 unt [ L e gi an t I, 64 f.; vivat in pace auf ersterer Schnalle ist,jj le 'Uvat cum pace, ebenfalls eine christliche Wunschformel, s. Le Blant493 N. 2 ; untere felex (felix), das auf der Schnalle von Lavigny hin-‘Ukonimt, ist antike Wunschformel bei Geschenken, s. Schmitt I. 89 N. 4U " d Le Blant I. 494 N. 3 .
U Heber das griechische oder byzantinische Kreuz vgl. Labarte I. 468 f.,
i G doch das Vorkommen desselben, der sog. eroix pattce, auf der hibula'Werichs I missbraucht, um byzantinischen Ursprung desselben zu be-la upten.
, 5 ) Beschreibungen z. Thl. auch Abbildungen von Bronzeschnallen
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der genannten Arten, nebst Angaben über die Fundorte, s. bei Troyon• ’ aoele ts und agraf. antiq. S. 28 f. Fl. III. 1 —G, Rettberg II. 20 (der° c “ b-rig bemerkt, der rohe Styl schliesse jeden Gedanken an römische