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Auf eisernen, mit Silber eingelegten Besehlägplatten istbisweilen das griechische Kreuz dargestellt 1 . Germanische»Kunststyl vergegenwärtigen hinwieder mannigfach und schlan-genartig verschlungene Bänder, die auf den eisernen Beschläge»sehr häufig, bisweilen selbst in Verbindung mit christlichenEmblemen, angebracht sind 2 ; Schlangenköpfe in der Art 1»
Kunst aus), Bonstetten a. 0. PI. XXI1, 11 (wozu der Text S. 44 f. nid»passt), PI. XXIII, 1 u. Text S. 45, Gelpke I. 157 f., Gosse in MDG. X'j87—89, Blavignac S. 4G 11’., Rockat in Zürch. antiq. Mitth. X1Y, 8 S.(25) PI. III. 12, Baudot S. 30. 149 f., Le Blant I. 492 — 495, II. l cö 1501—504 und RossiDes Premiers monuments ehret, de Geneve, Geneve 187»>S. 4 f. Le Blaut a. 0. verzeigt I. 492'—495 solche Bronzesehnallen 111Grabstätten der Haute-Saöne, des Doubs, des Juras, der Waadt und 2* et»savoiens und bespricht namentlich die Schnallen mit der DarstellungDaniels. Als Fundorte der Bronzesehnallen mit christlichen Symbolengibt er nach Le Clerc, Troyon und Gosse an: St. Maur bei Lons-le-Saub' ier ’Vuillecin bei Pontarlier, in der Franche - Comtö; Sdvöry, Arnex, Lavignyund Montgifi im Waadtlande und la Balme in Savoien. Zu St. Ma' ltkommen die römischen Namen Onoratus und Renatus, zu Lavigny » erromanisierte germanische Doppelname Nasualdus Nansa vor, über welchen,sowie über die Inschriften anderer Bronzeschnallen der beschriebenen ^Wackernagel S. 377 ff. zu vergleichen. Ganz verschieden sind die in » elBourgogne weit häufiger als in der Westschweiz vorkommenden BronZ eschnallen, die, ä jour gegossen, geflügelte Greife meist roh darstelle»,vgl. Bonstetten a. 0. Suppl. I. 10 u. PI. IV. 11, Labarte I. 339. 4^®’der übrigens die so merkwürdigen Ornamente der im Obigen besprochenenSchnallen ganz übersieht. A jour gegossene Messerhefte, menschlich 1 )
Figuren roh darstellend und aus burgundionischen Gräbern erhoben, s. b clBonstetten a. 0. Suppl. II. 15 PI. XII. 1. 4.
1) Z. B. bei Troyon Descr. des tomb. de Bel-Air Taf. III, 12. IG •'und bei uns Abbild. I (eisernes Beschläge aus einem burgundionischen G ra ^fehle auf dem Weissenbühl bei Bern, im bernischen archäol. Museum) in »einem sehr breitendigen, einem Malteserkreuz ähnlichen Kreuze, wie es » nmerovingischen Kapitalen vorkommt, z. B. in der Kirche von St. Gerniai»des Pres (Mothes Baulex. II. 556 Fig. 1497). Zwei irdene Genfer Lan>P eUvom Ende des 5. oder vom Anfänge des 6. Jahrhunderts stellen ein mo»°grammatisches Kreuz- dar, das mit kleinen, breitendigen griechische»Kreuzen verziert ist (Rossi Des prem. mon. ehret, de Geneve, Geneve 187»’S. 8 und PI. I. 3. und 0).
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2) So steht ein griechisches Kreuz, umgeben von Bandsehling' T ^in Abbild. I. Kleine griechische Kreuze sind in den Schlangenwindun reiner eisernen Beschlägplatte angebracht, die in Abbild. II vergegeti" Jrt’K