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Scandinavien häufig abgebildeten _v=s^ erscheinen,
a ls Ausgangspuucte belebten Band- sehling-
Wei 'ks, sowohl auf eisernen, als auf bronzenen Beschlägen, sowieau f anderen Gegenständen aus Bronze 1 ; selbst der ausgebildetebrache fehlt nicht 2 . Dabei könnte es scheinen, dass Schlange undbrache den Träger der mit denselben wie mit Spolien be-rechneten Armaturstücke, in Anspielung auf die germanischen^ a gen von schlangen- und draclientödtenden Helden, (Sigurd111 der Edda, Siegfried im Nibelungenliede u. s. w.) als einenriehen symbolisch darstellen sollen 3 . Dass jedoch der Schlan-gen- nnd Drachentödter mit seinen Spolien in christianisiertemSinne als ein Sieger über das Böse (zunächst das Heiden-tum) gedacht sei, ist wegen der begleitenden christlichen%uibole wahrscheinlicher. Im Grunde war aber nach uralterk JTnbolik Schlange und Drache schon das Böse und das Ver-erben, ihre in der germanisch - scandinavischen, sowie in der'echi,sehen und indischen Mythologie gefeierte Bezwingung( tr Sieg des Guten über das Böse 4 .
Betreffend die Entstehungszeit der durch die Wehr-Stenk- Beschläge vergegenwärtigten Ornamentik, könnte ess deinen, als ob das Technische der eisernen, nemlich das
1 u nd aus dem genannten Fundorte herrührend, ebenfalls im bern. archiiol.tus eum liegt.
4 ) Baudot S. 29. 36, PI. X. 13 (oxnement de baudrier, en bronzej { reent G l'ei Labarte Alb. I PI. XXXI. 5) u. PI. XI. 17 — 19; Koehatectierehes sur les antiq. d’Yverdun in Zürch. antiq. Mitth. XIV, 3 S. 87I petite lamelle en bronze argente qui parait avoir dte un ornement de
fm
'* rrcau —; sur p U ne des faqes de cette plaque sont gravds deux dragonsg re laees, Pl. in 4 _ Bonstetten Eeeueil d’antiq. suisses I. 46 PI. XXIII. 4 ;eu bague en bronze, Pl. IV. 5; S. 89 (27) grande et belle agrafe
er damasquine, Pl. II. 12, wo ausgebildete Schlangen mit Köpfen
di6ser Form
2 ) Siebe Abbild. III und IV (eiserne Beschläge aus dem vorbemerkten"ndorte und Museum).
3 ) So will Olaus M. bei Arnkiel a. 0. S. 228 f. auch die DrachenUll(l Schlangen der Bunensteine erklären; s. dagegen oben S. 209 ff.
4) Ozanam S. 216—224. Aehnlichen Sinn hat die Drachenbesiegungchristlichen Hagiographien; vgl. Gelplte I. 221.
Geschichte d. Burgundionen.