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Erster Band.
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Einlegen von Silber- und Goldblättchen auf Eisen theilweiseschon von Spartianus mit den baltei argentati gemeint sei(S. 217 f.), wiewohl Baudot 1 behauptet, die Börner haben kein 0Sehwertgehenke getragen, deren Schnallen mit Silber eingelegtgewesen seien. Obgleich nun Ilerodianus das Tragen vongoldbesetzten Schwertgehenken als unrömische, barbarischeSitte bezeichnet (S. 218 H. 2), so dürfte dasselbe doch bei d° rgrossen Menge von Barbaren, die in den römischen Heerendienten, unter diesen später in Schwang gekommen sein. E sscheint sogar, die silber- und goldbesetzten Schnallen seienursprünglich von den Argentarii fabriciert worden, die, e® eClasse der vorbemerkten Barbaricarii bildend, eiserne Waffen'stücke mit Silber einlegten 2 . Wie dem sein mag: bei denBeschlägen, die uns hier zunächst angehen, weisen die gleich-zeitig auftretenden, oft beisammen liegenden und mitunt eJverschmolzenen christlichen Symbole und germanischen Orna-mente auf die ersten Zeiten nach der Christianisierung de 1 ’Burgundionen, also auf das fünfte Jahrhundert hin, da die-selben als gute Catholiken, wie Orosius sie schildert, undfeurige Christusbekenner, wie Socrates den ostrheinische 11

Volkstheilbezeichnet(S. 113N. 2), ein besonderes Interesse haben

mussten, sich als solche durch symbolischen Waffenschnu 10 ^zu kennzeichnen 3 , was späterhin, unbeschadet des EortbeStandes der übrigen Ornamentik, weniger der Eall war. Da®ffstimmt überein, dass Baudot 4 einen goldenen Quinär ^ al °rians, mit der Yictoria auf dem Bevers, in einem der bnr

1) S. 121.

2) Not. dign. oecid. cap. 10 § 1. Praepositi Branbaricariorum (I ® albaricariorum) sive Argentariorum (neml. zu Arles, Rheims und Trier),Bücking II. 364. Wie ich naebgerade sehe, bezieht Le Blant L ^

N. 3 die angeführte Stelle zwar richtig auf Werkstätten von damasquina^wie er die Arbeit der mit Silber eingelegten Schnallen bezeichnet,unterscheidet aber von dieser nicht die Bronzearbeit der christlichen R eauf Schnallen. Richtiger benutzt ebenders. IT. 504 N. 1 die Stelle ^Notitia, um überhaupt zu beweisen, dass im östlichen Gallien spätrönuFabriken für Bearbeitung und Ornamentierung von Metallen existiert habe ,welchen die Verfertigung der ornamentierten Schnallen zugeschriwerden müsse.

3) Gelpke I. 159.

4) S. 145.