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Erster Band.
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Fredegar steht zwar mit diesem Berichte, wie mit dem»achst vorhergegangenen, ganz allein da; auch schrieb er erst zur

qm Lugdunensium provinciae et Galliae domita cisalpina ut tributarii,Publice potuissent renuere . ibique cum uxoribus et liberis visi sunt eon-se disse. Fehlerhaft die Berner HS. 318 f. 73 r.: licati statt legatos; besserZugegen: duos annos statt duobus annis, was auch Ruinart in Greg. Tur.Opera S. 707 = Bouquet II. 462 hat; inuitati sunt statt invitati; so-^ ann qui lugdunensium prouintia et gallia domata et gallia cesalpinaCo mmanebant, wonach wir, prouintia in provincia , domata in comata undcesalpina in cisalpina umgeschrieben, den Text bei Canisius und Ruinarterichtigt haben. Letzterer schreibt nemlich: qui Lugdunensium provin-Clam et Gallea Comata, Gallea Domata et Gallea Cisalpina manebant, worin^ aa falsche, auch von Binding I. 9 N. 24 verworfene Domata (von Smith■ 83 la Gaule Domptee übersetzt!) neben dem richtigen Comata steht.Letzteres, zwar nicht ohne andere Fehler, hat Cod. Boh. bei Ruinart: pro-Vln ciae et Gallea Comata Cisalpina manebant. Für Gallia Comata ver-SLiehe Fredegar Chron. II, 32 bei Canisius II, 620: qui cum GalliamLoinatam regeret, Lugdunum condidit, wo von Munatius Plancus die Rede.* e barbarische Schreibart Gallea statt Gallia kommt in der Berner HS.fedegars anderswo öfter

Oanii

vor, und an zwei Stellen Chron. II, 36 (be

asius II. 626 und 627), wo Yespasian und Titus als Erbauer von Aven-ttciun erwähnt werden, ist fol. 64 r. u. vs. Gallia zuerst in Gallilea, dannIn Galilea verschrieben, — Missschreibungen, welche den fabelhaften Zu-a *tz bei dem Nachschreiber Freculf Chron. II, 2, 3 erzeugten, Titus habele Gegend von Aventicnm, wegen ihrer Aehnlichkeit mit Galiläa in Pa-j. ^ llla > Galiläa benannt. JvMüller I. 60 malt diese Angabe mit irrthüm-ler Berufung auf Fredegar so aus: römische Veteranen, die den jüdi-°ben Krieg mitgemacht hätten und von Vespasianus nach AventicumVerpflanzt worden seien, hätten der dortigen Gegend den Namen Galiläa■“gelegt. Haller I. 156, Wurstemberger I. 136 N. 16 u. A. begnügenl °h mit d er Angabe Freculfs. Siehe dagegen unsere,

Kulte Critik im ASGA. 1859 N. 4 S. 58 undXXIV und S. 3.

“•■achte Inschrift

von Forel mitge-Forel in MDR. XIX, 1Dennoch wird jenes Märchen, gleich dem auf eine

_ gegründeten, welches die Julia Alpinula betrifft, aus

useren Geschichtsbüchern nicht so bald verschwinden. Daguet S. 23 f.,

der freilich

J uli a

das von Vulliemin S. 119 N. 1 aufgefrischte Märchen über

Alpinula verwirft (S. 22 N. 1), glaubt die von Freculf auf GrundIIle r falschen Schreibung bei Fredegar ausgeheekte romanhafte Angabest halten zu sollen , obwohl er vorangeführte Critik citiert (S. 24 N. 1).61 schmückt er in romantischer Weise die Fabel weiter aus; er machtdg 8 ^ Cn r “ m * sc hen Veteranen bei JvMüller 9000 Helvetier, die Titus ink Jüdischen Krieg gefolgt seien und heimgekehrt, wegen der Aehnlich-j. ‘Fr Betreffenden Landschaft, den Murtensee, „See von Genezareth “,Lmgegend „Galiläa“ benannt hätten. Und hiefür citiert Daguet Fre-