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Theil Kations besetzten die Alamannen (407).“ Nach Gaupphaben die Alamannen seit Anfang des 5. Jahrhunderts wenig'stens das Westufer des Oberrheins bis zu den Vogesen, dasEisass (von Alisat, Alisaz s. v. a. Eremdsitz), eine Zeit langals südliche Nachbarn der Burgundionen im Wormsgau 1 2 , ein-genommen 3 und sich erst später um den Bodensee und bisan die Alpen ausgebreitet. Aehnlich urtheilt Rettberg 4 5 , derdie südliche Ausbreitung der Alamannen bis zu den Höhender Alpen erst um die Mitte des 5. Jahrhunderts setzt. Vonschweizerischen Geschichtschreibern lassen uns zwar Einigeüber den Zeitpunct der alamannischen Besitznahme der Nord-und Ostschweiz im Dunkeln. Desto deutlicher sprechen siebaber andere für das Datum 407 im angegebenen Sinne aus,z. B. Ochs 6 , Bluntschli 7 , Burckhard 8 , Schmitt 9 und Wurstem-berger 10 . Dieser ist sogar geneigt, die Besitznahme umDecennien früher beginnen zu lassen, und nähert sich damitder Ansicht Daguets 11 , dass, bald nachdem der Kaiser Gratumim J. 379 einem Theile der von ihm besiegten Alamannen g e "stattet habe, sich am Fuss der Alpen, an der Birs und amRhein bis zum Zürchersee, niederzulassen, dieselben siebauch zwischen Aare und Reuss festgesetzt hätten. HassGratian Alamannen nach Helvetien versetzt habe, folg 01 ’*'schon Guillimann 12 aus missdeuteten Stellen des Ammiau llS
1) S. 271 = Pfahler S. 34 f. 54; Gaupp verweist auf Zeuss S. ^1 7und Sartorius Comm. Gotting, nov. III. 198. 205 f.
2) S. unten z. J. 413.
3) Wietersheim IV. 251. 307 lässt die Alamannen um 407 sich 11,1Eisass bleibend festsetzen.
4) II. 8.
5) Füeslin II. 59 und JvMüller I. 81. 93 == Vögelin-Escher I- O-
6) I. 67.
7) B.GZ. I. 18 und GßZ. I. 8.
8) In Basl. Beitr. zur vaterl. Gesch, IV. 146.
9) I. 104; S. 2 und 142 ist ihm die Oceupation spätere Folge ^ eSEinfalls von 407.
10) I. 167.
11) S. 30.
12) II, 5.