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Erster Band.
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gesellt denselben seinen königlichen Vorfahren Gebica, Godomarund Gislahar als den vierten bei, jedoch ohne Angabe ihresVerwandtschaftsverhältnisses und ihrer Zeitfolge 1 . Die be-treffende Stelle lautet nach Bluhmes Becension also: Tit. III.De libertatibus servorum nostrorum. Si quos apud regiaememoriae auctores nostros, id est Gebicam 2 , Godomarem 3 ,

ebendaselbst. lieber auctor, Stammrater, vgl. Sirmond Not. ad Sidon. S.204. Binding I. 8. 39 übersetzt regiae memoriae auctores falsch mit „Vor-gänger in der Herrschaft“, was mit seiner Ansicht von der unterbrochenenGeschlechtsreihe der Burgundionenkönige zusammenhängt (hierüber Cap. VII).öas nichtige hat Bluhme WBEK. S. 53.

1) Immerhin ist schon von vorne herein klar, dass Gebica in keinemPalle mit Gundahar regiert hat; dies hält nemlich JvMüller 1. 87 N. 17für möglich.

2) Var. Gibicam; über die Bedeutung des Namens S. 125.

3) Varr. Gundomarem und Gondemarem. Gudomar, wie Forel. S,VXXl schreibt, ist unverbürgt. Unglücklich denkt Bluhme "WBRR. S. 50an den oben S. 280 erwähnten Alanen Goar. Godomar heisst später aucheiu er der vier Enkel und einer der zwei Grossenkel Gundahars, vorausge-setzt die später zu beweisende Fortdauer seines Geschlechts, die übrigensschon aus diesen Reminiscenzen wahrscheinlich wird. Gregor von Tours■SPr. II, 28. III, Prolog., 6. 11 nennt Beide Godomarus. Der Enkelheisst in Gest. Fr. c. 11 Godomarus, bei Fredegar HFr. epit. c. 17 Go-üeniarua (Var. Gotemarus), bei Ado a. 425 — 52 Gothmarus. Der Gross-e nkel wird in einer gleichzeitigen •Inschrift (ASGA. 1855 S. 49 undlaf. 5 ), welche auch sonst 0 mit V verwechselt, Gudomarus genannt, beiMarius a. 524 Godemarus, a. 534 Godomarus, in der Passio S. Sigismundie - 4 Godemarus (Bern. HS.; Flor. HS. und Vulg. Gundemarus), in denGest. F r , c 20. 21 Godomarus (Varr. Gotmarus, Gaismarus), bei Fre-^ e gar HFr. epit. c. 34. 35 Godemaris (Var. Godemarus), c. 37 Godemarus,

C1 Xdo a. 492—509 Gothmarus. Vgl. Valesius Rfr. VII. 345 und^äckernagel S. 390, der die Form Gudomarus vorzieht. Die beglau-’gtste Schreibung ist aber Godomar, lat. Godomaris oder Godomarus, wieei m Uronkel und Grossonkel; denn dass der neben Gundahar genannteGodomar des Erstem Bruder gewesen, wird sich bald zeigen. Forel S;

VXIII. XXXIV nennt den Enkel Gundahars Gondomar, S. XXX denGrossenkel ebenso, dagegen S. XXXVII Gondemar, Alles gleich unrichtig.

ei ^Vurstemberger I. 248 N. 92 heisst der Enkel Gondemar, der Gross-en kel dagegen I. 255 f. Godemar. Ueber god, auch gud, Gott, als Be-standtheil von Personennamen, wie Godomar (Gudomar), Godegisel (Name®^cs der Enkel Gundahars) s. Pfabler S. 677 und 'VVackernagel S. 390^ ■ Letzterer S. 335. 391 gibt in der Lex. Burg. a. 0. der Variante Gun-marem den Vorzug, mit Rücksicht auf die Analogie der mit gund

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