und im Wanderersliede, vs. 38. 128—132, ist Gifika Königder Burgunden (im Beowulf „am Rhein“, im Wanderersliedelm fernen Osten, also noch zwischen Oder und Weichsel), seinSohn Guthere. In der deutschen Heldensage, abgesehen vomNibelungenliede, nemlich im Hörn. Siegfried, Rosengarten etc.,orscheint Gebica unter den Hamen Gibeche, Gibbich, GippichUnd als König zu Worms mit den drei Söhnen Günther, HagenUnd Gernot, oder Hagen ist nur ein Verwandter, nicht einBruder der Königssöhne. Infolge einer Verwechslung derBurgundionen mit den Franken ist im Waltharius v. 14 Gi-bicho ein Frankenkönig zu Worms, v. 16 Guntharius seinSohn 1 . Im Nibelungenliede tritt an die Stelle GebicasBankrät 2 ; er ist König zu Worms in Burgunden und Vatervon drei Söhnen, deren Hamen mit den drei in der LexBurg, nach Gebica Genannten zum Theil übereinstimmen.Bunther, Gernot und Giselher, beigenannt der junge, sinddort drei königliche Brüder in Burgunden, zu Worms amBhein. Unter ihnen, die im zweiten Theile des Liedes Nibe-lungen heissen (S. 7), ist Günther (Gundahar der Lex Burg.,Bunnar, Giukis Sohn, der nordischen Heldensage und Guthere,Bifikas Sohn, der angelsächsischen) der älteste, der eigentlicheRegierende König, als welcher er auch im Biterolf erscheint, wosein Bruder Gernot ebenfalls erwähnt ist 3 ; der Zweite, Gernot,scheint gleich den nordischen Gernoz und Guthormr ausBodomar (Gudomar) verdorben 4 ; Giselher der junge, in derBhidhriks-Saga Gisler benannt, entspricht dem drittangeführten
!) Fischer zu vs. 14 S. 2 vergleicht Schannat Hist, episcop. Wormat.
P a g. 61.
2) Einleit. S. 125 f. — Den Namen Gibeche trägt im NibelungenliedeB- 11264 ein Fürst am Hofe Attilas.
3 ) Der vogt von Eine, Nibel., Ausg, von Lassberg, VI. 2630. 2662.V 5186. XXIV. 11970. XXXIII. 16379 und öfter, abwechselnd mit kunich“der chunieh Günther VI. 2678. VII. 3126. XVII. 8646; vergl. auch kutiic
u nther XXIV. 12122 mit fuerste Gernot und fuerste Giselher XXIV.*2225. 12231 ; zwar auch kunic Gernot XVIII. 9163, allein Günthersant =, Jjurgunden XIX. 9411; s. Zarncke S. 432 seiner Ausgabe.
U Wackernagel S. 391. Sonst kommt ger, althd. Speer, in Personen-na uien häufig vor; vgl. Pfahler S. 681 f.