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^ a s seitherige Unterthanenverhältniss der Burgundionen or-^ e llt auch daraus, dass dieselben später als Rebellen be-lehnet werden, weil sie das ihnen angewiesene Gebiet eigen-mächtig zu erweitern trachteten 1 .
Einige glauben die Burgundionen gleichzeitig oder schonfrüher in das Verhältnis» der römischen Laeti eingetreten 2 .
ist nun zwar richtig, dass die Laeti oft aus Barbaren^stunden, die in’s Reich aufgenommen worden waren und^°gen verzinsbare Ländereien Kriegsdienste leisten mussten;Eaeti hiessen aber auch solche Barbaren, die, mit Gewalt in’sEeich verpflanzt, unter gleichen Verhältnissen stunden 3 .
^selten Volkes mit dem Namen kaiserlicher „milites,“ d, h. Dienstmannen,Jc zeieknet werden. Aehnlich bezeichnet der ostgothische Theoderich, als^ e rt>ündeter Ostroms, bei Jordanis DO. e. 87 = Freculf II, 5, 18 seiner hältniss zum Reiche als ein famulari imperio. Vergl. Einleit. S. 150 ff.1) Obschon auf diese Bezeichnung S. 159 N. 11 hinweisend, betrachtet^°ch Derichsweiler S. 23 jenes Verhältniss nur als ein formelles; die Bur-Sundionen sind ihm nemlich „die siegreichen Eroberer des Landes.“^■ e tnlich Matile S. 3. Das nichtige haben Bockat II. 156, Gingins1 ’ 197 und Troya I, 3. 1055. Die betreffende Stelle des Idatius s. untenz - L 435. Aehnlich meldet die Descriptio Consulum (Roncalli II. 94),Nachdem sie z. J. 376 angemerkt: victi et expulsi sunt Gothi a genten orum et suscepti sunt in Romania, z. J. 377 Folgendes: gens^°thorum, qui pro misericordia suscepti sunt, rebellaverunt adversusni anos. Fredegar Chron. II, 48 zieht diese Nachrichten zusammener gänzt sie: Gens Ilunnorum Gothos vastat, qui a Romanis sine^fniovunr congressione suscepti, per avaritiam Maximi ducis fame ad re-’ollandum coacti sunt.
^ 2) Ersterer Ansicht ist Gingins S. 195—197 — Crousaz S. 6; letztere,
entschieden anachronistisch, wird von Troya I, 3. 989 und Laurent• 88 geäussert.
p.. Valesius Rfr. I. 32 f., Gaupp S. 167. 170. 415 f., Bethmann S. 77 f.,^°eking [f 1064 f. und Wietersheim III. 123 f.; ungenügend Rettberg•>74. Aeltcren Historikern sind die Laeti ein eigenes Volk. Andere,a j. ^ lr e Stellung im Reiche erkennend, missdeuten doch den Namenl ^ re Theilnahme an der sogenannten felicitas Romana, wie sich Cod.le od. lil, XIII t. 11 1. 9 mit Bezugnahme auf die terrae Lacticae ausdrückt.1 ' / ' n ^ er ° leiten den Namen vom deutschen Leute ab und stellen ihnjj 1 1 t * ein altfränkischen Leudes zusammen (Petigny I. 131 f. und Ozanamp. 3lG f - N. 1, letzterer nach Guerard gegen Grimm RA. S. 305). Das’S 6 ist: die Laeti sind, was die Halbfreien der Germanen, bei Tacit.