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Erster Band.
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Letztere werden auch Auxiliären benannt 1 . Mit diesem Namenfiihrt Jordanis, wo er, abgesehen von den Römern und West-Sothen, von dem durch Aetius gegen Attila zusammenge-hrachten Heere spricht, die Burgundionen unter anderen,z - Thl. im Reiche wohnenden Völkern auf: diese Völker werdenv ° n ihm zusammengefasst als quondam milites Romani, tuneVero iam in numero auxiliariorum exquisiti 2 . Mit quondam^lites Romani bezieht sich Jordanis auf die einstige Zeit,a ^ 8 die genannten Völker Söldner zu den römischen Legionenlieferten, bevor sie in das Verhältniss von Röderaten und-Auxiliären traten; die in diesem Verhältnisse Stehenden,Se ien sie, wie die Burgundionen, im Reiche angesiedelt oderuicnt, sind ih m auxiliarii 3 . Wiewohl nun Jordanis die Bur-Sundionen mit anderen Völkern zusammenfasst, deren StellungReiche sowohl unter sich, als von derjenigen der Bur-Sundionen wesentliche Verschiedenheiten darbietet (so warenz - L. die Armoriciani, d. h. die Armoriker, autonom gewordenel0 niische Provincialen, die Burgundionen in’s Reich Aufge-

1) Jordanis EG. c. 29. coeperunt eius (Tbeodosii) filii utramque rem-Publicam luxuriöse viventes annihilare, auxiliariisque suis, id est Gotliis,u°Usueta dona subtraliere. Dona sind die stipendia, sei es in Sold oder

e reide; gleichbedeutend sind die inniget; bei Erocop BG. IV, 5.

2 ) Jord. EG. c. 36; vgl. c. 38 Eomani et Vesegothae cum auxiliariis —.

3) Dubos II, 17 T. II. 120 f. übersetzt milites bei Jordanis a. 0. mitSll jets de l’empire, auxiliarii mit allids, ersteres unrichtig. Dagegen unter-scheidet JvMüller I. 99 N. 88 im Betreff der von Jordanis mit erwähnten^ reones (Eriones) zwischen milites und auxiliarii richtig, indem er erstere

8 Söldner des noch kräftigen Beiches, letztere als Hülfsvölker des sin-q den ansieht. Ueber miles als Bezeichnung des römischen Legionärs imgensatze zu den barbarischen Auxiliären und FÖderaten vgl. Sirmond zu

°nius Carm. V. 485 Kot. S. 207 f. und Pötigny I. 260 K. 2. Letzterer 1.331 f.

Sid

°lgt z. 'fhl. j) u j, os a _ o ; indem er bei Jordanis die milites als sujets oder soldatsJU'iains von den auxiliarii als fdddrds oder auxiliaires unterscheidet. Gingins, ' = Matile S. 4 wähnt, milites Eomani und auxiliarii seien gleich-

e< leutend. Roth S. 42 K. 51 citiert die Stelle des Jordanis, um zu zeigen,ss Stämme, die ohne Ansiedlung bloss als Truppen im Heer dienten, von11 laeti ausdrücklich unterschieden werden. Dies ist jedoch eben soUnbegreiflich

als was Böcking II. 1070 glaubt: die von Jordanis erwähntenj lker hätten als laeti früher nicht zur regulären Armee gehört. Dieuseiclinung der laeti als foederati interni, bei cbendems. II. 1045. 10CC,,IUs Quellen schwerlich zu belegen.

4ahu, Geschichte d, Burgimdionen. 21