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giindioncn von den Römern der Germania I den catholischenGlauben an, dem sie längere Zeit treu blieben * 1 .
Nur von dem jenseits des Rheins zurückgebliebenen,11 ocli heidnischen Bruchtheile des Volkes gilt dasjenige, wasSocrates 2 , nach ihm Cassiodorus 3 und Nicephorus 4 alse in Ereigniss zur Zeit des 13. Consulats von Theodosiusund des 3. von Valentinian III (430) erzählen 5 : es hättenPeinlich damals die Burgundionen, ein im Osten des Rheins
bezeichnet (Einleit. S. 122 f.), möchte Troya I. 3. 1002 f. z. Thl. aus demVolksglauben an -römische Abstammung herleiten. Dass das hohe An-Se hen der eigenen Priester in der Heimath den Burgundionen den UebertrittZ1) r catholischen Kirche erleichtert habe (vgl. S. 111), nimmt auch Beth-Mann GRC. IN, 7 an; uur drückt er sich im Texte unpassend aus, wenner angestammte Abergläubigkeit als Motiv des TJebertritts angibt.
1) Einleit. S. 113 und Kettberg I. 255, der jedoch irrig von Eroberungu °d Besiegten spricht. Wider den angeblichen Arianismus der west-r heinischen Burgundionen s. S. 112. Pickler, Beil. z. allg. Zeit. 1868■^1-213 S. 3238, verwirft mit Binding I. 40 f. das gegentheilige, von Beth-oiann GRC. I. 141 N. 7 in Schutz genommene Zeugniss des Orosius undUünmt mit Binding an, die Toleranz der Burgundionen gegen die catho-lisehen Gal'ier sei von dem afrieanischen (sehr, spanischen) Kirchenschrift-sl ®Uer mit Gleichgläubigkeit verwechselt worden; „ denn (fährt er fort)Merkwürdigerweise klingt auch in den rheinischen Bisthumstraditionen noch"ach mehreren Jahrhunderten die Sage nach: dass in Worms, in Speier,so gar in Mainz das arianische Bekenntniss einmal geherrscht habe“. Diese®age dürfte allerdings auf der Erinnerung an den dortigen Aufenthalt derBurgundionen, zugleich aber ihrerseits auf der schon bei Gregor von Toursv °rkommenden Verwechslung ihres spätem Glaubensbekenntnisses mit demfrühem beruht haben.
2) HE. VII, 30.
3) HE. XII, 4.
4) HE. XIV, 40.
j, 5) Sigonius XII. 440, C. datiert irrig mit 428, bezieht aber dasReturn richtig auf Burgundiones, qui in Germania remanserant; Gollut> 6 col. 102 lässt für die Zeitbestimmung des Ereignisses die Wahl2 '"'ischen den Jahren 340, 368, 395, 401 und 433! Cluver III. 150 f.® e frt das Ereigniss in die Zeit vor der Niederlassung der Burgundionenl!1 Gallien. Das Richtige haben Pagi a. 413, XIII, Troya I, 3. 1043 f. I, 4.und Wietersheim IV. 557. Gelpke I. 33 ungenau: 431. Bröcker S. 38n uet, die in der Capitelüberschrift bei Socrates enthaltene Zeitbestimmung :nVVie die Burgundionen zur Zeit Theodosius’ des Jüngern (408 — 430)Osten wurden“, passe zu der des Orosius eher, als die oben angeführteex tangabe des Socrates.
Jalm, Geschichte d. Burgimdionen.
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