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YVerdun und lässt so in Sapaudia auch die südwestlicheSchweiz befasst sein 1 ; im Irrthuine consequenter als Bücking,dehnt er sogar die Gallia Eiparensis in gleicher Weise aus 2 ,übersieht aber dabei, dass Einbrun, nicht Yverdon im Fluss-gebiete der Ehone liegt. Es unterliegt demnach keinemZweifel, dass in der Eotitia dignitatum mit EbrudunumEnibrun gemeint ist 3 , welches auch sonst mit Ebrodunum(Ebrudunum), Yverdun, oft verwechselt wird 4 . In der Be-Ze ichnung der vierten Militärs teile der Gallia Eiparensis ists °dann mit Scaliger statt Calaronae Cularone zu schreibenUll d dieses auf Grenoble zu beziehen 5 . Bücking, auch hierinseiner Definition der Gallia Eiparensis untreu, findet in Cala-r ° na Glerolles am Genfersee und theilt damit einen IrrthumEschudis und anderer schweizerischer Alterthumsforscher 6 .
1) II. 357 f. 447; so schon Plantin S. 252 (nach Guillimann). 316,
h>bon C. 35 N. 11 und noch Gatschet POL. S. 29 u. A.; dagegen
^ el hr a . 0.
2 ) II. 358 f. 446 f.
3) So urtheilen schon Sirmond Not. ad Ennod. S. 66 f. und Valesius
139 = Bouquet III. 371 N. b (citiert von Binding I. 7 N. 18).erichsweiler S. 37. 161 N. 7 missbraucht Sirmond a. 0. für Yverdun.
4) Schmitt I. 168.
5 ) Jos. Scaliger Opusc., Prancof. a. 1612, S. 80. Seine Emendation
Interpretation befolgen Sirmond Not. ad Ennod. S. 67 und zu Sidon.
P- III, 14 Xot. s. 68 f., Valesius NG. S. 164. 503, Deila Chiesa I. 3
v, ° jedoch Cularonae Missschreibung), Walckenaer I. 268. 271 und A.,^ e lehe Binding I. 5 N. 10 eitiert. Valesius a. 0. S. 164 will übrigensg P au dicae oder Sapaudae statt Sapaudiae schreiben (Sirmond zu Sidon.j 68 interpretiert dieses mit in Sapaudia) und daher die Stelle nicht als
n.
ew eis, dass Cularo zu Sapaudien gehört habe, gelten lassen; Böcking
Cul;
1017 und Binding a. 0. fassen Sapaudiae selbst adjectivisch auf. liebertu W°’ S ^ ter Gratianopolis, Grenoble, vgl., ausser Scaliger a. 0., Savarojj Gon. Opp. I. 217 f., Sirmond aa. 00., Hadr. Valesius NG. S. 164 1 ,enr. Valesius zu Ammian. Marc. XV, 11, Walckenaer I. 137. 265—271Ukert II, 2 . 458.
e ) Böcking II. 1019 = Binding I. 5 N. 10. Ausser den von BöckingR a ge f iib r t en s.J>lantin S. 316, Th. Burckhardt in Baseler Beitr. z. vaterl.
Qesch.s cbi
IV. 145 f. N. 7 . Sinner II. 194 widerlegt Tschudi, obschon er die"«hreibung Calaronae befolgt und es dahin gestellt sein lässt, ob Ebru-Ginuin Yverdon sei. Sprachliche Gründe wider die Deutung von CalaronaOlerolles s. bei Gatschet OEE. I. 260.
4 a hn, Geschichte d. Burguudionen, 2h