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Erster Band.
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Dieser war zwar im J. 440 aus Gallien nach Italien zurück-gekehrt 1 ; er konnte aber im J. 443, war er inzwischen nichtwieder nach Gallien zurückgekommen, wo wir ihn um 445im Kampfe mit den Kranken antreffen 2 , in seiner Eigenschaftals römischer Oberfeldherr und Statthalter die bezügliche Yer-iugung von Italien aus mit kaiserlicher Genehmigung treffen 3 .Dine Landzutheilung, wie sie den Burgundionen hei ihrerVersetzung wurde, schreibt Tiro Prosper dem Aetius, selbstnach seiner Rückkehr aus Gallien, zweimal zu. Kachdemnemlich der Chronist z. J. 440 gesagt hat: Pacatis motibusDalliarum Aetius ad Italiam regreditur, fahrt er fort: DesertaValentinae urbis (Yalence) rura Alanis, quibus Sambida prae-°i’at, partienda traduntur, wo mit den deserta rura wol nursparsam bevölkerte, nicht menschenleere Ländereien gemeintsind 4 ; und damit kein Zweifel darüber walte, dass Aetius

Petigny II. 66, Smith Monogr. de la Saöne S. 84 N. 2 und Baudot S. 8,die ser nach Belloguet S. 132; Gaupp S. 278 = Pfahler S. 83 vermuthetin der Abtretung das Werk des Aetius. Siehe auch die von Binding I.11 f. N. 34 Citierten. Zöpfl I. 49 lässt die Abtretung „wahrscheinlichdurch die Börner selbst“ geschehen sein; Yögelin -Escher I. 10 schreibtsie deu „schwachen Kaisern“ zu. Mit der Thatsache der Cession begnügts hh Daguet S. 30; Binding I. 11 N. 34 führt dieselbe auf den römischenKaiser und dessen Bevollmächtigte zurück, hält aber die Mitwirkung desAetius für unsicher und findet in der diesfälligen Ansicht eine Verwechs-

der Vorgänge von 443 mit denen von 435.

1) Tiro Prosper a. 440.

2) Sidonius Carm. VII. 212 f., dazu Sirmond Not. S. 200; s. untenc ap. XII.

3) Dubos II, 9 T. I. 468 meint, Litorius, der Unterfeldherr des Aetius,habe die Landanweisung von sich aus oder auf hohem Befehl bewerk-stelügt; dagegen schreibt er II, 17 T. II. 123 dieselbe Aetius zu.

4) Bünau I. 866 f. setzt die Uebersiedlung der Alanen nach Valence

Irr ig in’s J. 436 oder 442 und sucht sie mit derjenigen der Burgundionenaach Savoien zusammen zu bringen; er glaubt nemlieh, die Alanen seienseit 413 mit den Burgundionen im Eisass angesessen gewesen. PetignyD- 65 f, die Ansiedlung der Alanen um Valence von Aetius gut

geplant, um den Andrang einerseits der Burgundionen gegen das linkehhoneufer, anderseits der Westgothen gegen die Bhonelande aufzuhalten (dabeisetzt er freilich irrig die Ansiedlung der Burgundionen in Helvetien vor-ails ); ebenderselbe vermuthet, Aetius habe den Alanen mit dem GebieteT °a Valence auch dasjenige der Nachbarstädte Die, Orange, Vaison, AvignonUll d Cavaillon abgetreten.