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Erster Band.
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auch diese Landzutheilung veranstaltet hat, heisst es z. J. 442von einer zweiten: Alani, quibus terrae Galliae ulterioris cumincolis dividendae a patricio Aetio traditae fuerunt, resistentesarmis subigunt, et expulsis dominis terrae possessiones viadipiscuntur 1 * * . Nur ist bei den Landzutheilungen an dieAlanen dieser Unterschied von der an die Burgundionen imX 443, dass erstere, so viel man weiss, sich vorher nichtempört hatten, noch auch versetzt wurden. Die Burgundionenaber, welche im X 413 Grenzland in Obergermanien zur Ver-theidigung eingeräumt erhalten, jedoch als Föderaten sichim X 435 rebellisch gezeigt hatten und in diesem, sowie im

1) Einige schreiben statt possessiones irrig possessionem mit derfalschen Verbindung terrae possessionem, statt dominis terrae, womit dieGrundbesitzer, wie mit possessiones der Grundbesitz, gemeint sind. G®-wöbnlicb bezieht man die hier erwähnte Landzutheilung auf diejenige vomJ. 440 zurück; so Valesius Rfr. IV. 173 und NG. S. 8, Pagi a. 437, V.440, IV, Dubos II, 9 T. I. 463 ff. und Gaupp S. 269. Der Chronistkann jedoch die Gegend von Valence unmöglich als zur Gallia ulteriorgehörig bezeichnet haben, wie Valesius NG. S. 301 meint, der ihn desshalbohne Grund tadelt. Dieser Ausdruck w'eist vielmehr auf das nördlichGallien (S. 308 N. 2) und auf die Wohnsitze hin, welche nach Jordanis RG-c. 43 eine Abtheilung der Alanen jenseits der Loire inne hatte. Die vomChronisten erwähnte Landabtretung im J. 442 scheint sogar identisch n« 4

dem Acte zu sein, durch welchen Aetius die Alanen unter Eocharich a® 4armorieanisches Gebiet anwies, um den Unabhängigkeitssinn der Einwohner

zu brechen, wie Constantius Vita S. Germani II, 5 erzählt; auch finde 4man später die Alanen mit den Britannen in Armorica einheimisch. Vgl-Valesius Rfr. IV. 173, NG. S. 8 und Petigny II. 66 ff. 715. Jedenfallsist mit Lecointe a. 426, III, zwischen den an der Rhone und den an derLoire angesiedelten Alanen zu unterscheiden. Dagegen ist es unzulässig»mit Dubos a. 0. in der ersten Stelle Prospers Aurelianae urbis stattValentinae u. zu schreiben, oder Valentina urhs nicht auf Valence, sondernBünau I. 540. a. auf Valenciennes oder mit Wietersheim IV. 311 au4Vallaunodunum bei Orleans zu beziehen, in dessen Umgegend die Alanenspäter hei Jordanis RG. c. 43 erscheinen. Wietersheim findet nemli c41die auch von Huschherg S. 516 festgehaltene doppelte Ansiedlung deskleinern Volkes der Alanen unwahrscheinlich; übrigens datiert er falsek439 und 441 statt 440 und 442. In den Daten richtig, folgt SieverS

S. 459 im Uebrigen Wietersheim. Gegen Freret Oeuvr. VI. 89, ^ erValence an der Rhone festhält, denkt Troya I. 3. 1131. 1136. I, 4. 511mit Muratori Ann. d’It. a. 443 gar an Valenza in Spanien.