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Angabe bei Tiro Prosper z. J. 443 mit derjenigen des Mariusz - J. 456 1 stehen soll, erstere verwirft 2 , dafür aber die halt-lose Hypothese aufstellt 3 , die Burgundionen hätten sich biszum J. 451 am linken Rheinufer behauptet, seien aber damalsv on den Hunnen nach den Vogesen zurückgedrängt worden;dort seien sie nach der Theilnahme an der Schlacht vonChälons verblieben, bis sie sich im J. 456 nach der MaximaSequanorum, ausgebreitet hätten 4 . Dadurch ist bei Ginginsu Dd seinen Nachschreibern die Geschichte der zweiten Nieder-lassung der Burgundionen und ihrer Machtausbreitung inGallien geradezu auf.den Kopf gestellt 5 . Weit entferntdeutlich, dass die Ausbreitung der burgundionischen MachtY onNord nach Süd erfolgte, ging dieselbe von Südost (Sapaudien)hauptsächlich nach West und Nord vor sich, wie es sich in^ er Kolge zeigen wird.
Mitwirkung zur Abwehr Attilas im J. 451;an gebliche Invasion Galliens und Abtreibungdurch die Gepiden im J. 455.
Gleich den übrigen in Gallien niedergelassenen germa-*üschen Völkern, haben die nach Sapaudien übergesiedeltenUr g'undionen im I. 451 pflichtmässig ihr Contingent zur
D Siehe Cap. X.
^ Ignoriert wird dieselbe von Türk II. 11 und Fauriel I. 260 f.,
j F Eurgundionen 454—56 von der Belgica I, wo sie nach der im
43 6 durch die Hunnen erlittenen Niederlage verblieben seien (I. 189),Süden Vordringen lässt.
3 ) S. 208 ff.
des ^ viel besser lässt FHMüller I. 364 die Burgundionen infolge
ti h Sle ® re4c ^ ea Vordringens der Hunnen unter Attila sich mehr nach Südenj 011 und sich allmälig über die Landschaften an den Westgehängen destas Und der Alpen ausbreiten.
g u. A. bei Crousaz S. 7 f., 0. Henne I. 33 f. und Sdcretan
55. 59—65, der mit dem weitern Irrthume eines Zurückkommensdie au ^ us Biaconus (S. 365 f.) obige Hypothese zu stützen sucht. Widera VerDle ’ n tliche Unvereinbarkeit des Tiro Prosper a. 443 und des Marius56 s. Waitz iu FDG. I. 8 N. 3. Bethmann GEC. I. 143 und N. 10,5n ! Geschichte d. Burgundioneu. 26