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Erster Band.
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Abwehr Attilas gestellt und gegen ihn bei Mauriacum fflit-gestritten (S: 373); unter Aetius’ Oberbefehl war damalsKönig Gundeuch (S. 398 f.) ihr Heerführer * 1 . Was Jordanis 2in seinem Schlachtberichte als Sage erzählt: es hätten dieverwundeten Streiter aus einem vom Blute der Erschlagenenangeschwollenen Bache ihren Durst gelöscht, klingt in derNibelungennoth in der verstärkten Weise wieder, dass diekämpfenden Burgunden sich mit dem blossen Blute der G e "fallenen erquicken. Ausser diesem sagenhaften Zuge lässtsieh keinerlei speeielle Beziehung des Kampfes der Kibe-lungennoth zu jener Biesenschlacht nachweisen 3 . Die Theil'

der ebenfalls auf P. Diaconus zurückkommt, mengt dagegen die beidenChronisten, als von derselben Tbatsacbe redend, in dem Sinne, dass nachder vermeintlich im J. 451 erlittenen Niederlage den Uebriggebliebenender Burgundionen ein neuer 'Wohnsitz in Savoien angewiesen und i*regelmässiger Landtheilung mit den Romanen fester Grundbesitz bewillig 1 'worden sei. Dawider s. Kaufmann in FDG. X. 372 N. 1.

1) Dieser Ansicht ist schon Du Chesne AFr. I. 270. Andere lassenGundahar vor der catalaunischen Schlacht (bei Basel u. s. w. ) oder i®dieser umkommen und Gundeuch erst damals auf ihn folgen (so Henschenzur Vita S. Sigism. S. 88 und noch Daguet S. 31 und Crousaz S. 1®)’s. dagegen S. 368 ff. Noch schlimmer ist es, wenn Thierry HA. I. 1^Gundicar mit seinen Burgundionen bei Chälons die Scharte auswetz 611lässt, welche ihnen die Hunnen bei Basel oder Constanz sollen beigebrach 1haben. Ebenderselbe HA. I. 196 lässt es mit Bezug auf Jordanis RG. c- Ddahingestellt sein, ob die Burgundionen bei Aetius gegen Attila ausg e "halten, oder, gleich den Westgothen, sich zurückgezogen haben.

2) RG. c. 40.

3) S. 378 f. Angaben der Zahlder beiderseits Gefallenen: Idatius a. 451-bei 300,000; Jordanis RG. c. 41: 165,000 (vulg. 162,000) in der Haupt"schiacht, ausserdem 15,000 (vulg. 90,000) in einem Vorgefechte römische 1seits umgekommene Gepiden und Franken, zusammen also 180,000 (Petaviu 0I, 6, 18 falsch 170,000), welche Paulus Diaconus Hist. misc. XV.

a. E. 100. b. A. als die Gesammtzahl der Gefallenen angibt. Der sogen-Severus Sulpicius S. 451 übertreibt mit der Angabe: cadayera vero in® umera, und fügt das Wunderliche bei: Eupronius (1. Euphronius) EpiscoP uSAugustoduno sepelitur, was Garzon zu Idatius S. 218 mit Vergleichungdes Rodericus Tolet. II, 8 zum Vorhergehenden zieht und so emendi er ^cadavera v. i. Euphronius Ep. Augustoduni sepelivit. Valesius Rfr. W- 1befolgt die Angaben bei Jordanis und Paulus Diaconus, die des Erstere®nach den obigen Berichtigungen. Lecointe a. 451, II, hält sich an die