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Völkerschaften zur Maxima Sequanorum 1 . Wollte man aber,n m die Maxirna Sequanorum in der Provincia Lugdunensishei Fredegar unterzubringen, spätere Ueberarbeitungen der^otitia proy. et civ. Galliae zu Hülfe nehmen, in welchen dieMaxima Sequanorum als Lugdunensis V 2 oder als Lugdu-nensis Y Sequanorum bezeichnet wird 8 , so müsste folgerichtigdie Niederlassung der Burgundionen auch auf die LugdunensisH, III und IY ausgedehnt werden, d. h. auf Landstriche,"Welche die Burgundionen, mit Ausnahme eines Streifens derlugdunensis IV (s. C. XI), nie inne hatten. Jene angeblicheLugdunensis Y ist aber ohnehin höchst apocrypher Art 4 .Üebrigens schweigt der Zeitgenosse Apollinaris Sidonius,selbst noch in späterer Zeit, von einer Machtstellung derLurgundionen in der Maxima Sequanorum, während er, wie"wir sehen werden, dieselben als Machthaber in der Lugdu-uensis I und selbst in der Viennensis erwähnt. Die einzigeStelle, wo bei ihm der Sequaner Erwähnung geschieht®, be-kifft die literarische Anfrage eines Montius, wahrscheinlicha us Vesontio.
1) Valesius NG. S. 520 ff., Ochs I. 82, Fechter im Schweiz. Mus. III,hey in Archives de la soc. d’hist. du Ct. de Fribourg I. 4-11, SchmittI 74-76. 7.8. 79. 118 f., Walckenaer II. 316 f. 334 und besonders MommsenS ÄZ. S. 7 und 9. Walckenaer II. 326 und 334 nimmt, wie Schmitt!• 118 f. 506 und Bücking II. 489 f., die Interpolation der bekanntenInschrift von Vitudurum (bei Mommsen ICH. S. 46 f. N. 239) uneritischz u Hülfe, um zu beweisen, dass die Maxima Sequanorum schon zur Zeitpiocletians existiert habe. Es erhellt dies vielmehr aus dem von Mommsen111 den Abhandl. d. Berl. Akad. aus d. J. 1862, II. Ahtheil., herausge-eneri Provinzenverzeichnisse v. 297. Siehe daselbst S. 492 (65) und® 5li (65) Sequania, d. b. Maxima Sequanorum. Bochat I. 506 wolltedieselbe gar auf Hadrian zurückführen.
t 2) So i n 4 er von Scaliger Opusc., Francof. 1612, S. 87 ff. ediertenÜotitia Prov. Galliae S. 89.
3) So in der Notitia aus cod. Vat. 1338 bei Schelstrate II. 644.
4) Valesius NG. S. 520 ff. und Bücking II. 490. Die irrige Be-lehnung der Maxima Sequanorum als Lugdunensis V noch bei Gelpke
316.
5 ) Epist. I, 11.