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Erster Band.
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alles Land von südwärts der Loire (Aquitania I) bis zurSomme und zum Mittel- und Oborrhein. Anderseits wurdesodann auch Rätien jedesmal von eingedrungenen Feindengesäubert, so im J. 430 das vindelicische oder die Raetia Hdurch Aetius und seinen TJnterfeldherrn Avitus von denJuthungen, einer mit den Alamannen stammverwandten undverbündeten, an Rätien grenzenden Völkerschaft, die späterunter dem alten Hamen der Suevi (Schwaben) auftritt 1 . Es

danach die folgende Zeitangabe post tempore paryo bestimmt. Nach 44®lassen Andere den Feldzug geführt werden: Sirmond zu Sidon. Carm-V. 212 Not. S. 200: post annum Christi CDXLV; Dubos II, 11 T. H-30 ff. und Troya I, 3. 1139. I, 4. 515 (in Berichtigung von I, 3. 1045 f )im J. 446 ; Garzon zu Idatius S. 182 f.: um 447 ; Fauriel I. 213 : im J. 447,obschon Meroveus bereits in diesem Jahre, nicht erst im J. 448, w ieSigebert von Gemblours angibt, auf Chlodio gefolgt ist (Tiro Prospeia. 447; vgl. Lecointe a. 446, I, und Pagi a. 447, XII). Kortüm S. 481stellt das Factum der fränkischen Niederlage ohne Zeitbestimmung bi 11 'Der von Sidonius Carm. Y. 215 als Kampfplatz erwähnte vicus Helen*ist nach Einigen Vieil-Hedin an der Cauche, w. von Arras (Sirmond Not.S. 200 und nach ihm Neuere, wie Gagern II. 444, Fauriel I. 213, BornhakS. 185), nach Anderen Lens, n. von jener Stadt (Valesius Kfr. III. 132und NG. S. 246, Lecointe a. 427-432, I, Eckhart I. 28. und Pötigny II. 28 jTürk III. 70 lässt die Sache unentschieden). Leibniz De orig. Francor-c. 35 und Fauriel I. 218 f. überschätzen die Folgen der Niederlag 0:ersterer glaubt, Aetius habe die Franken aus der eroberten Belgica V er 'trieben, ist c. 38 sogar geneigt, mit Daniel die bleibende Besitznahmewestrheinischen Landes seitens der Franken erst Chlodwig zuzuschreiben;nach Fauriel hätte dagegen Aetius die Franken zwar nicht über denEhein, aber über die Schelde zurückgetrieben, und Chlodio das Gebietvon Tongern nur mit Einwilligung der Eömer behalten. Das Unbedeutend 0des Erfolges hinsichtlich des römischen Territoriums erkennen Andere-Yalesius Efr. III. 131 f. 134 glaubt, Aetius habe bald nachher mit denFranken Frieden geschlossen und sie im eroberten Lande belassen»Petavius I, 6, 13 begnügt sich mit der Bemerkung, Chlodio scheine ein 0Schlappe erlitten zu haben; nach Dubos a. 0. hätte Chlodio eine kleineEinbusse an Gebiet erlitten, ohne dass er gezwungen worden war 0 ’über den Ehein zurückzugehen. Immerhin ist im Allgemeinen richtig»was Jordanis EG. c. 34 von den Siegen des Aetius über die Franken sagt-qui . . . Francorum barbariem immensis caedibus servire Eomano impen 0coegisset; denn man findet von da an bis zum Tode des Aetius die Frankenin unterwürfigem Verhältnisse zu Eom.

1) Ueber den Krieg selbst oben S. 502. Jordanis EG. c. 34 meintden Sueven die Juthungen, indem er von Aetius sagt: qui superbia®