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Zweiter Band.
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als dies mit Chlodwigs Einwilligung geschah, dankte sie demAllmächtigen dafür, dass sie den Anfang der B,ache für Elternund Brüder erblicke.“

Ist nun Obiges, sowie dasjenige, was Fredegar iro Vor-hergehenden von der geheimen Brautwerbung Aurelians er- tzahlt, gleich den Variationen anderer Chronisten (S. 20 f.), fi irsagenhafte Erzählung oder für wirkliche, von Gregor nurkurz berührte Geschichte zu halten? Letzterer Ansicht sinddie meisten älteren Historiker * 1 2 * * * * * , selbst noch neuere und neueste ä -

Buinart zu Fredegar a. 0. S. 559, der jedoch villa Eiaco vermuthet.Dubos IY, 1 T. III. 10 folgt Yalesins. Belloguet CBB. S. 140 ff. verwirftsowohl die Vermuthung Euinarts, als jene Erklärungen, die er übrige" 8Bouquet irrig zuschreibt: es gebe nemlieh nur ein Yilliers bei Arcis, nicMbei Troyes, und ein Villori bei Bar-sur-Aube existiere nicht; dagegenfindet er mit Leboeuf Diss. sur le nom de Erance etc. in der CollectionLeber II. 204 Villariacum in Villery wieder, das bei Bouilly, 4 LieueSvon Troyes, liege, und danach bestimmt er die Grenze zwischen dem frän-kischen Gebiete von Troyes und dem burgundionischen von Langres aufder Seite von Tonnerre, dessen Bezirk (le Tonnerrois) -sonach zu Burgundiengehört habe. Gerade den entgegengesetzten Schluss zieht Pardessus »nsder Angabe Fredegars; s. oben S. 90 N. 4. Ueber den historischenWerth der Angabe Fredegars, sowie seiner Erzählung überhaupt, s. i®Folgenden.

1) Pagi a. 494, IX, Eckhart I. 43 und Dubos IV, 4 T. II. 65 £f. 75 S.,der die Erzählungen Fredegars und der Gesta Erancoruni aus einer vielleichtvon Chlotilde selbst dictierten Lebensbeschreibung dieser Heiligen herleitenmöchte und ihre Heirath mit Chlodwig für eine Machenschaft der Böm erausgibt. Halbe Critik übt Lecointe a. 493, II: er befolgt die Erzählungder Gesta c. 12 und 13 (Aurelians geheime und offene Brautwerbung!Chlodwigs Hochzeit und Begehren des Brautscbatzes durch Aurelian), ver-wirft dagegen, was Fredegar c. 18. 19 und Aimoin GFr. I, 14 von Chlo-tildes Brautfahrt und Eaohe erzählen. Mille I. 57 X. 35 erwähnt zwardie Critiken über die Erzählungen der Gesta und Fredegars, macht aberdoch I. 56 ff. ein wunderliches Gemisch aus ihnen und befolgt I. 148 f-auch was Fredegar über Aridius berichtet.

2) Gibbon c. 38 n. 26, JvMüller I. 106 f., Türk III. 90 ff., P^tigny

II. 400-410 (die Erzählungen Fredegars und der Gesta merovingiaeh"

Familientradition). 411 N. 1, Yögelin-Escher I. 13, Gelpke I. 36 f. (vgf

I. 35, unt.), Daguet S. 34 und Moet II. 141 ff., der alle Fabeleien der Gest«!

Fredegars u. s. w. über die Verlobung Chlodwigs ohne eine Spur von

Critik getreulichst nacherzählt. Selbst die Beclamation der Schätze durch

Aurelian, wovon oben S. 21, fehlt bei Moet II. 150 so wenig, als t>e>ilvMUller a. 0.