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Zweiter Band.
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Stadtgebiet und Diöcese von Chälon.

Hiesige Gebiirtigkeit der Bischöfe Aeonius und Caesariusvon Arles.

Es ist historisch sicher, dass Aeonius, Bischof von Arles,gleich seinem Nachfolger Cäsarius, aus dem Stadtgebiete vonChälon in Burgundien gebürtig gewesen ist 1 .

Kloster Gourdon; spätere Namen des Stadtgebietes.

In der Diöcese Chälon blühte das in unbekannter Zeitgegründete inonasteriumGurthonense(Gourdon), woselbstzu r Zeit der fränkischen Unterjochung Burgundions derEresbyter Desideratus als wunderthätiger Heiliger verehrtWurde 2 .

Chälon, in spätrömischer Zeit nur ein castrum und daher°bne Stadtgebiet, hatte im Mittelalter (von der Burgundionen-z eit her) als civitas (Bezirkshauptort) ein Stadtgebiet; diesesist der pagus Cabilonensis, das spätere Chälonnais in derBourgogne, mit der Hauptstadt Chälon-sur-Saöne 3 .

M ä c o n.

Von Mäcon, der als castrum bezeichneten fünften undletzten Stadt der Lugdunensis I, wird nirgends Etwas er-wähnt, das wirklich oder auch nur angeblich mit der Ge-schichte Burgundiens Zusammenhänge Dagegen ist hierdaran zu erinnern, dass in der Gegend von Mäcon ein kunst-historisch-merkwürdiger Goldschatz aus der Zeit Altburgundienserhoben worden ist (I. 221 N. 2).

Mäcon, in spätrömischer Zeit gleich untergeordnetenHanges wie Chälon, hatte im Mittelalter, aber erst in nach-burgundionischer Zeit, als civitas (Bezirkshauptort) ein Stadt-gebiet; dies ist der pagus Matisconensis, das spätereMäconnais in der Bourgogne, mit der Stadt Mäcon 4 .

1) Vit. S. Caesurii 1, 3. 8. 12; über Aeonius oben S. 26. Uebei' deu^i'tsbischof Silvester s. unten.

2) Gregor. Tur. Gl. Conf. c. 8G; vgl. Leeointe a. 534, XXXI.

3) Guerard im All. 1837 S. 81.

4) Guerard im All. 1837 S. 111.

dalin, Geschichte <1. Üurgundionfin, II. I