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t 494 1 ; [Hildi]ge[r]nus f 524 2 ; Witilde f nach 578 3 ; hiezukommen aus undatierten Grabschriften: Aricus 4 , Lopa 5 ,Maganus 6 , Mercasto 7 , Audolena 8 . Zu diesen burgundionischenGrabschriften kommt ein zu Vienne gefundener Goldschmuckniit dem im Genitiv Gemolane gesetzten Namen der BesitzerinGemola 9 .
Stadtgebiet und Diöcese von Vienne.
Hier sind hauptsächlich zwei Ortschaften zu besprechen,von welchen die eine als Versammlungsort eines im J. 517gehaltenen lleichsconcils, die andere durch eine im J. 524daselbst gelieferte Schlacht in der Geschichte Burgundiensdenkwürdig geworden ist.
Epao.
Dortiges Reichsconcil im J. 517.
Man hat zwar, andere unhaltbare Meinungen zu über-gehen 10 , vielfach behauptet, das berühmte burgundionischeBeielisconcil, welches unter dem Namen des epaonen-sischen Concils 11 bekannt ist und im Sept. des J. 517 aufEinladung des Metropoliten Avitus von Vienne stattgefundenhat, sei nach Epaona, einem angeblich untergegangenenNachbarorte von St. Maurice im TJnterwallis, benannt worden;dabei suchte man das Concil in einen Zusammenhang mit
1) Le Blant II. 139, der Randoerdus ergänzt; Wackernagel S. 394 f.schreibt Nandoredus.
2) Le Blant II. 588.
3) Le Blant II. 586.
4) Le Blant II. 46 f.
5) Le Blant II. 80.
6) Le Iilant II. 89 ; vgl. Wackernagcl S. 394.
7) Le Blant II. 94 ff, Der gleiche Name auf einer undatierten LyonerGrabschrift bei lioissicu S. 596 Nr. 56.
8) Le Blant II. 582; ebenfalls auf einer Grabschrift von Albigny beiLyon, bei Boissieu S. 599; vgl. Wackernagel S. 383.
9) Le Blant II. 73 f.; vgl. Wackernagel S. 389.
10) Pagi a. 509, XXII, Pardessus I, 2. 64, Bclloguet CRB. S. 27 f.und Dey im MFrib. IV. 67 erwähnen dieselben, um sie zu verwerfen.
11) Concilium Epaonense, nicht Epaunense; s. Sirmond GAG. I Not.8. 602 col. 2.