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gerüsteter Mann und selbst nach dem Tode noch als wunder-tätig 1 .
Dass zur Zeit des Episcopats des Apollinaris die könig-lichen Herrschaften mit dem Hofstaate einen längeren Besuchzu Valence gemacht haben, ist aus einem Briefe des Avitusersichtlich, ohne dass der Anlass zu diesem Besuche klarwird 2 .„
In der Lex Burgundionum 3 sind unter vier in Verruferklärten Arten von Goldsolidi die Valentiani, d. h. die zuValence geprägten, zuerst genannt 4 . Man hat zwar früherValentiniani gelesen und dies auf Goldsolidi des PlacidusValentinianus Augustus gedeutet 5 ; allein die vorangoführtcLesung und Erklärung ist seit Längerem die ziemlich allgemeinangenommene 6 . Nur hat man bei den Valentiani nicht an Gold-
1) Oben S. 46, zudem Agobard de Judacor. superst. c. 4, UsuardMartyrol. cd. Molan. II S. 141 vs.: III. Non. Oet. (5. Oct.) In Galliis
oivitate Valentin (natalis) s. Apollinaris episcopi, cuius et vita virtutibusinsignis fuit, et mors nihilominus signis et prodigiis decoratur; AdoMartyrol. gl. Tags, S. 515 Georg, und Hagiologion bei Labbeus U. 704(aus Usuard zu verbessern). Virtutes ist s. v. a. miracula; vgl. AdoChron. a. 492-519, wo Apollinaris als miraculis insignis bezeichnet istand Martyrol. IV. Non. April. S. 143 Georg, über Nicetius, den LyonerNischof: cuius et vita miraculis claruit, et pretiosa mors nihilominus mira-c ulis commendatur. Yirtutes et miracula verbindet tautologisch AdoMartyrol. VI. Cal. Jun. S. 234 Georg, bei S. Eutropius.
3) Avitus Ep. 25, wo potestates und aulicus conventus im angegebenenSinne zu verstehen.
3) Tit. 107 § 6 = Add. II § 6.
4) Bluhme zur LB. a. O. S. 576 N. 26. Ueber die zweitens verpöntenGenavenses s. oben S. 174 f. Drittens werden verrufen die solidi Gotium,9 UI a tempore regis Alarici adaerati sunt; vgl. Sirmond zu Avitus Ep. 78N «>t. S. 51 {., Dubos IV, 14 T. III. 271 f., Pdtigny II. 497 N. 1 (citiertAvitus Ep. 78, spricht aber nachlässig von einem Briefe des Sidonius)and Soetbeer in FDG. I. 285. 288. Die zuletzt erwähnten Ardaricaniwerden von Ducango und Dubos V, 7 T. IV. 82" in Alaricani geändert,von Valesius Bfr. VIH. 408 und Valesiana S. 211 f. als Solidi des Gepidon-königs Ardarich gerechtfertigt, von Dubos II, 3 T. I. 335 und Sootboerin FDG. I. 288 in Armoricani, von Bluhme BBA. S. 227 in Aturricani
anigewandelt.
5) So Valesius Bfr. VIII. 408 und Dubos II, 3 T. I. 335.
6) Soetbeer in FDG. I. 287 lässt die Sache unentschieden. CrousazS, 15 erklärt mit Berufung auf Gaupp S. 296 das Verbot der Goldsolidi