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Zweiter Band.
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sein Sohn Theoderich, unterstützt von den Burgundionen, dieStädte Clermont, Rodez und Albi mit ihren Gebieten, dasheisst das östliche Aquitanien * 1 bis an die Westgrenze derBurgundionen 2 . Im Frühjahre 508 drang sodann Chlodwigmit den vereinigten Heeren der Franken und Burgundionenin die Harbonensis I ein und besetzte Toulouse, von woer angeblich Alarichs Schatz abführte (sicher ist, dass dieStadt Einäscherung erlitt); hierauf zog er mit einem geson-derten Heerhaufen über Cahors nach Limoges, nahm westlichbiegend Angouleme ein, wo Westgothen noch Stand hielten 3 ,und nachdem er dort, wie früher schon zu Saintes undBordeaux, fränkische Colonien als bleibende Besatzungenzurückgelassen hatte, zog er in Tours ein, woselbst ihm dieConsulats- oder Fatriciatswürde von Seite des Kaisers Anastasius

feld, wo Alarich umkam, (nach Procop bei Carcassone, s. unt.), wird vonGregor und seinen Nachschreibern, Fredegar HFr. epit. c. 25 u. s. w.,in campo Vogladense (Fredeg. in campania Voglavensi) decimo ab urbePictava milliario gesesetzt (daher Yocladense bellum bei Gregor HFr. II. 43der fränkisch - westgothische Krieg): es ist nicht bei Vougld zu suchen,sondern bei Youlon, wie Jacobs S. 142 ff. gegen Valesius Kfr. VI. 296und NG. S. 616, Lecointe a. 507, IX, Pagi a. 507, YII, Ruinart zu Greg.Tur. HFr. II. 37 S. 93 f., Dubos IV, 15 T. III. 300 ff. und Neuere darthut.Gibbon c. 38 n. 53 gibt nach Abbd Lebert Champagne St. Hilaire beiVivonne an. Ueber die Beihülfe und Niederlage der Arverner Avit. Ep. 22und Greg. Tur. HFr. II, 37; vgl. Binding I. 296.

1) Fredegar HFr. epit. c. 26 falsch: das westliche Aquitanien; dasnichtige bei Aimoin GFr. II. 37.

2) Usque Burgundionuin terminum, Greg. Tur. HFr. II, 37. Diese Grenzewurde jetzt in der Gegend von Viviers nicht mehr durch die Rhone,sondern infolge der damaligen burgundionischen Wiedereroberung desVivarais durch die dortseitige Bergreihe der Cevennen gebildet. Vgl.S. 196. Bonneil S. 195 N. 8 gibt zwar als die bei Gregor a. 0. in Be-tracht kommende Grenze das Vivarais neben dem Lyonnais richtig an,verfährt aber viel zu vag, indem er vom Lyonnais aufwärts überhaupt dieWestgrenze Burgundiens nach den Unterschriften des epaonensischen Concilszu bestimmen sucht. — Aimoin GFr. I, 22 lässt Theoderich nach seinemFeldzuge sich mit Chlodwig zu Bordeaux vereinigen. Binding I. 199 f.glaubt, Theoderichs Zug in die Auvergne zum J. 508 nehmen zu müssen.

3) Gibbon c. 38 n. 53 glaubt, Angouleme sei schon auf dem Vor-marsche von Poitiers aus genommen worden und Gregor habe die Ordnungverkehrt.