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Zweiter Band.
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schimpflich und mit grosser Niederlage der Westgothen nachSpanien Nach Eroberung der Narbonensis I drangen dieverbündeten Franken und Burgundionen, erstore wahrscheinlichunter Theoderich, in die Südprovence ein, um auch diesenTheil des westgothischen Gebietes in Gallien zu unterwerfen 1 2 ;zu dem Ende wurde zuerst Arles belagert 3 .

1) Isidoras Chron. Goth. fährt a. 0. fort: Denique dum eadem civitas(Narbona) a Gundobado (Yar. Gundefado) Burgundionum rege direptamisset, iste (Gesalicus) cum multo sui dedecore et cum magna suorumclade apud Barcilona se coutulit; danach die Chronologia reg. Gotborumbei Du Cbesne SS. HFr. I. 818: Iste (Gesalaicus) a Gundebäldo Burgun-dionum rege Narbona superatus, ad Barcilonam fugit cet. und SeverusSulpicius S. 452: XY. (anno Anastasii = a. 506, statt XVII. = 508)nach der Einäscherung von Toulouse (s. ob.): et Barcinona (1. Narbona)a Gundefade (1. Gundobado) Burgundionum (1. rege B.) capta et Gese-lerycus (1. Gesalicus) cum maxima suorum clade ad Ispanias regressus est.Vgl. Lecointe a. 508, n. 46. Gollut III, 5 col. 282 gibt als fremdeMeinung das richtige Datum an; die betreffende Stelle ist aber falschinterpungiert; er selbst nennt Gesalicb entstellt Gensolarich. Valesius11 fr. YI. 310, Dubos IV, 17 T. III. 330 f. und Pötigny II. 525 setzendiese Ereignisse unrichtig in’s J. 510, indem sie, ebenfalls irrig, mit den-selben die Absetzung Gesalichs, die erst später, wiewohl in jenem Jahre,stattfand, in unmittelbaren Zusammenhang bringen. Bornhak S. 233datiert Gesalichs Elucht mit 507 zu früh, übersetzt zudem civitas beiIsidoras a. 0. unrichtig mit Gebiet. Das richtige Datum, 508, habenPardessus I, 2. 56 N. 8 und Binding I. 201 f., der Gundobad sich aufNarbonne stürzen lässt, während Theoderich die Auvergne unterwarf.Unwahrscheinlich ist übrigens eine von Bröcker S. 28* für möglich ge-haltene Verbindung Theoderichs mit Gesalich. — Ueber eine auf dieBundesgenossenschaft der Burgundionen mit den Franken fälschlich be-zogene Stelle der Lex Burg. s. S. 129 X. 3. .

2) Wenn Gregor. Tur. HFr. II, 37 sagt, Theoderich habe sich nachUnterjochung des westgothischen Grenzgebiets Burgundiens zu Chlodwignach Paris hegeben, so kann diese Rückkehr wol nur nach Beendigungdes Krieges, nicht schon nach Unterwerfung des östlichen Aquitaniensgeschehen sein. Nach Bornhak S. 236. 241, der hier im Uebrigen Gregorfolgt, hätte zwar Theoderich einen Theil seines Heeres zur burgundionischenMacht stossen lassen, um dieser hei der beabsichtigten Eroberung derProvence zu helfen; es ist aber unwahrscheinlich, dass auch nur ein Theilder fränkischen Streitmacht dem Befehle Gundobads unterstellt worden sei.

3) Keinenfalls durch Chlodwig, wie Bünau I. 617 b. wähnt. DieZeitbestimmung des Beginns der Belagerung von Arles betreffend, setztBckhart I. 50 denselben in’s J. 509, da nach ihm I. 49 die ostgothische