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Zweiter Band.
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ständen des Volkes war jetzt freilich der, dass dasselbe, seitTheodebert unter austrasisch - fränkischer Oberhoheit stehend

(s. oben). Die Revue de Metz, l ro annec, l ro livrais. Metz 1872, S. 3 ff.(Itineraire de Clovis apres Tolbiae) ist schliesslich für die Route: Tolbiac(Schlachtort)-Metz-Toul, und wider die andere: Strassburg (Schlachtort) -Toul. Weitere Literatur über das Für und Gegen bei Lütolf S. 281N. 1. 310. — Ueber das Sehutzverhältniss, in welches die Alamannenim J. 496 in Rätien zu den Ostgothen traten, s. Ennodius Panegyr. Theo-derico regi d., Opp. S. 311 f.: Quid, quod a te Alamanniae generalitasintra Italiae terminos (d. h. innerhalb der Raetia 1, die seit Constantinadministrativ zu Italien zählte, s. Mommsen SRZ. S. 9) sine detrimentoRomanae possessionis inclusa est? cet., Cassiodor. Var. II, 41 und Agath.J, 6. Ennodius stellt freilich die Sache übertrieben so dar, als wenn dieGesammtheit der Alamannen sich unter Theoderichs Schutz gestellt hätte;Agathias dagegen spricht von Tributärpflicht und Unterthänigkeit der Ala-mannen gegenüber Theoderich. Vgl. Sirmond zu Ennodius Not. S. 53 f.,Valesius Rfr. VI. 257 f. VII. 353. VIII. 412, Lecöinte a. 496, V, Spe-ner II. 449 Not., Dubos IV, 6 T. III. 104 ff., Gibbon c. 38 und n. 24,c. 39 und n. 49, JvMüller I. 98, Pardessus I, 2. 29, Petigny II. 414 f.,Zöpfl I. 75 N. 25, Stalin I. 149 f., Düntzer in rhcin. Jahrb. XV. 44 ff.49 ff., Lütolf S. 287 und GMeyer in ZAM. XVIII, 3. 99 = 11 und N. 2,der gleich Anderen nur von zersprengten Alamannen spricht, welche imostgothisch - rätischen Hochgebirge Zuflucht gefunden hätten. Aus einemvor dem Siege Chlodwigs über die Alamannen bestandenen Freundschafts-verhältnisse derselben mit Theoderich erklärt Jacobs GR. S. 54 ff. scharf-sinnig den Namen einer alamannischen Stadt Theodoricopolis, welche beimCosmographen von Ravenna IV, 26 unter den aus Anaridus (Athanarit)aufgeführten Städten Alamanniens vorkommt; diese Stadt scheine nemlichzu Ehren Theoderichs benannt worden zu sein. Ebenderselbe S. 54 f.führt für die Tutel Theoderichs über die besiegten Alamannen Cassiodorund Procop aa. 00. an (Cassiod. Var. III, 41 ist falsch citiert), nenntdieselbe aber naiv eine res adhuc ignorata. Auf die Aufnahme flüchtigerAlamannen in Italien missdeuten Zeuss S. 323 und Bornhak S. 212 N. 1die Italiae termini bei Ennodius. Entschieden falsch lässt Bröcker S. 21die Besiegten in ihrem nw. Gebiete durch die V ermittlung des Ostgothen-königs geschützt werden, im so. Unterwerfung durch die Franken erleiden*— Ungefähr gleichzeitig mit dem ostgothischen Theile Galliens (Provence)trat Vitigis auch Rätien und damit auch den ostgothischen Antheil Alaman-niens den Franken ab; s. Procop BG. I, 13 und Agathias I, 6. NachAgathias hätte Theodebert die von den Gothen 'preisgegebenen Alamannenbezwungen. Daraus schliessen Einige, dass Theodebert Südalamanniennicht durch Abtretung erlangt, sondern durch Eroberung erworben habe.(Zöpfl I. 81, Bornhak S. 294, mit dem Datum: 539, und Daguet S. 36bei dem Theodebert im J. 536 den Ostgothen Rätien abnimmt und die