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und den Austrasierkönigcn heer - und tributpflichtig * 1 , seineoberrheinischen Länder und so auch das von ihm besetzteAlpengebiet nicht mehr selbstständig beherrschte, wiewohlAlamannien einheimische Herzoge königlichen Geblüts hatteund bei seinen Volksrechten war belassen worden 2 3 .
Aus Obigem erhellt, dass die politisch - geographischeAngabe des Jordanis betreffs der Begrenzung der Sueven,resp. der Alamannen, durch die Burgundionen nicht bloss vonseiner Zeit, sondern eben so sehr von dem Zeitpuncte desvon ihm erzählten Ereignisses gültig ist. Es grenzten alsoschon im J. 473 die Sueven durch die stammverwandtenAlamannen südlich an die Burgundionen (nemlich im Ober-elsass und bei Basel, sowie an der obern Aar, im Uebrigensüdwestlich, wie später zu zeigen), und gilt dies ebenfallsvon dem Zeitalter des Jordanis, nur mit dem Unterschiede,dass damals die Alamannen das östliche Alpengebiet nichtmehr selbstständig, wie er sagt, beherrschten®. Ist somit
Südalamannen im Eisass (sic) und in der Schweiz unterwirft.) Anderelassen Theodebert den von den Ostgothen aufgegebenen Tlieil Alamannienseinfach zum Eeiche schlagen (Spener II. 449 Not., Dubos V, 7 T. IV. 11und Stalin I. 151 f.). Das Gichtige ist wol, dass, nachdem Yitigis Rationan den Austrasierkönig Theodebert abgetreten hatte, die so preisgegebe-nen Alamannen sieh nicht ohne Widerstand unterwarfen (Valesius Efr.VIII. 412. 428). Jedenfalls sind die vod Agathias erwähnten Alamannennicht nur solche gewesen, die früher nach Eätien auf ostgothisches Ter-ritorium geflüchtet waren, wie GMeyer in ZAM. XVIII, 3.100 = 12 N. 1glaubt (s. oben).
1) Eettberg II. 11 f..
2) Procop BG. IV. 24 und Agathias I, 4 und 6; vgl. Valesius Rfr.VIII. 412 f. und Zöpfl I. 42. 81 und Nr. 15.
3) Zum richtigen Verständnisse der Stelle des Jordanis ist Folgendesfestzuhalten. Die Sueven, deren Name ursprünglich einen Theilder deut-schen Stämme bezeichnete, erscheinen später an der Stelle der Juthungenals eng verbundene Genossen der Alamannen und werden als solche bis-weilen statt dieser genannt; ihr Name erscheint noch später als gleich-bedeutend mit dem der Alamannen und verdrängt hn endlich ganz (StalinI. 123. 147 f. 223; über die Juthungen oben I. 506). Bei Jordanis a. 0.sind nun die Alamannen noch in Verbindung mit den^ueven genannt, inwelcher sie häufig Vorkommen. (Spener II. 444 Not. und Zöpfl I. 41N. 19; Petigny II. 460 N. 1 sagt fälschlich, Jordanis gebe den Sueven