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Bisthume Besantjon, sondern zum Lyoner Bisthume gezogenund noch dazu gehörend, bildete doch die rechts an derRhone gelegene Landschaft Bugey, wo Seyssel, Belley undKantua, auf einer bedeutenden und wahrscheinlich bis zumEinflüsse des Ain in die Rhone reichenden Strecke seiner Zeiteinen Bestandtheil der Maxima Sequanorum, wie aus Ammianzu schliessen L Die dortige Niederlassung von Burgundionenwird durch eine verhältnissmässig ansehnliche Zahl burgun-dionisch-römischer Grabschriften bezeugt; solche finden sichan den nachgenannten Orten dos Bugey und betreffen diehiernach beigefügten Personen 1 2 : St.-Maurice-de-Re-mens zwischen Genf und Lyon, rechts der Rhone, Arirnun-dus t 529 3 ; Briord östlich von Lyon, rechts der Rhone,Manneleubus f um 487 mit Hinterlassung der freigeworde-nen Sclaven und Sclavinncn Scudilio, Baldaredus, Leuvera,Orovelda und lldelo 4 ; Baldaridus t 488 5 ; Arenberga t 501,mit Hinterlassung des freigewordenen Sclaven Manno 6 ; Vil-lioberga f 501 7 ; Riculfus et iugalis sua Guntello, undatiert,aus dem 6. oder 7. Jahrhundert 8 ; Eunandus, undatiert 9 . Imnördlichen Theile der Bresse, gegen die Branche - Comte hin,begegnen wir dem merkwürdigen Dorfnamen Izernore, dereigentlich Isernodore (Eisern-Thor) lautet und ohne Zweifel
1) Siehe oben I, 383, woselbst in N. 3 „Sprengel von Lyon“ statt„Spr. von Bcsan<;on“ zu lesen. Das ehemalige Gebiet der Sequanerberührte zwar die Rhone und Saöne am südlichen Ende des Juras, gingaber nicht bis zur Vereinigung der Rhone und Saöne (Caesar BG. I. 2, 6;vgl. D’Anville NAG. S. 600); die Aedui Ambarri wohnten nemlich amlinken TJfer der Saöne, im heutigen Dep. Ain (Caesar BG. 1, 11; vgl-D’Anville NAG. S. 61 und Val. Smith Les Insubres aux bords de la SaöneS. 21 N. 4).
2) Le Blant II. 1, vgl. mit II. 3 ff., zieht diese Inschriften zu denender Viennensis, indem er diese Provinz eben so irrig über die Rhoneausdehnt.
3) Le Blant II. 3 f.; vgl. Wackernagel S. 383.
4) Le Blant II. 16 f.; vgl. Waekernagel S. 384. 392. 394. 395f. 397.
5) Lo Blant II. 8 f.; Waekernagel S. 384 f.
6) Le Blant II. 6 f.; vgl. Waekernagel S. 383. 394.
7) Le Blant II. 20; vgl. Waekernagel S. 403.
8) Le Blant II. 18 f.; vgl. Waekernagel S. 392. 396.,
9) Le Blant II. 21; vgl. Waekernagel S. 387.