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Alaia ist mit Eckhart auf Helellum, Eil, zu beziehen * 1 , nichtauf Altiaia, Alteia, Alzey bei W orms 2 , welches beimOosmographen 3 mit dem Kamen Gormetia als alamannischcStadt zunächst dem fränkischen Mainz angeführt wird; inOhorust wird Kork an der Kinzig, gegenüber Strassburg, ver-muthet 4 5 ; Erincina scheint aus TJruncis verdorben 6 ; Laguirionist vielleicht das Larga des Itin. Ant. (Large der Tab. Peut.)in der Gegend von Ober- und Unter-Larg 6 ; in Braraerkennt man Bäar, südwestlich von Strassburg, bei Schlett-stadt 7 ; Ziurichi wird von Spruner 8 zwischen Trier und Metzgesetzt, was freilich ein starkes westliches Vordringen derAlamannen voraussetzt. Obwohl nun Ziurichi nach der Ana-logie von Ziaberna (für Tabernae) auf Zürich gedeutet wer-den könnte, so ist doch diese Deutung wegen des geographi-schen Zusammenhangs so wenig zulässig, als diejenigen,welche sich daran reihen. Ebenfalls unzulässig ist es, in dervom Oosmographen „ad aliam partem“ angegebenen Gruppe:Augusta nova, Bizinis, Turigoberga, Ascis, Ascapha, Ubur-zis, Solist, — Turigoberga auf Zürichberg zu deuten 9 . Spru-ner setzt diese Puncte, mit Ausnahme von Solist, das beiihm fehlt, an den Römerwall im untern Maingebiete, undzwar Augusta nova 10 am Südlichsten, zwischen dem vallumund dem Kekar, in die Gegend von Amorbach 11 , dann in
gum vocant; vgl. Euinart zu Gregor. Tur. S. 4G0, Bücking II. 595. 9G2,Jacobs S. 133 und Thierry HA. II. 237.
1) Ukert II, 2. 507 und Jacobs GE. S. 32.
2) Walckenaer I. 517 und Ukert II, 2. 509.
3) IV, 26.
4) Jacobs GE. S. 32.
5) Ueber dieses Ukert II, 2. 499; Jacobs GE. S. 32 N. G erwähntdie Deutung auf Friesenheim am Ehein, oberhalb Strassburg.
6) Ukert II, 2. 498; Jacobs GE. S. 33: Largitzen (Oberrhein); vgl.Desjardins S. 34.
7) Jacobs GE. S. 33.
8) HGHA. II. Abthl. N. 9.
9) So Bluntschli EGZ. I. 48 Not.
10) Osterburken nach Eeichard und Steiner S. 127; Frankfurt nach
Leiehtlen Schwab, unt. d. Eöm. S. 199. '
11) Spruner a. 0. und AA. Bl. 8; so auch Lapie Atl. Bl. 2.