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mens von Burg und Gundio, Kämpfer, in dem Sinne, dass die Burgun-dionen eigentlich Cohorten - oder Begimentskinder in der Art der Seapoysin Ostindien gewesen seien (dawider I. 8 ff.), dazu S. 49. 51 f. 61 f, dasSubsumieren der Burgundionen unter den Thüringern, mit Benxfung aufdie angeblich römische Abstammung der Grafen von Henneberg u. s. w.!— S. 50 das Missbrauchen des römischen Bechtseinflusses auf die LexBurgundionum (I. 162 f.) für obige Abstammungstheorie. — S. 55 f.58. 292 f. 323 die angebliche Taufe von 80000 Burgundionen im J. 413bei Worms, mit Bezugnahme auf Socrates, Orosius Hist. VII, 32 u-s. w.(I. 335. 337 f.) und mit der Zahlbestimmung der 80000 nach einer Stelle imWolfdietrich (am Schlüsse), wobei freilich die Erzählung bei SocratesHE. VII, 30 (I. 337 f.) willkürlich auf das J. 413 bezogen und zudemübersehen wird, dass die 80000 im Wolfdietrich nur eine halbgelehrte,metaehronistische Entlehnung aus Orosius a. O. sind (I. 247 ff). —S. 57 der verfehlte, weil metachronistische Versuch, die Volkszahl derBurgundionen im J. 413 aus Orosius a. O., d. h. z. J. 370, zu bestim-men (s. I. 252 f,); ebd. der weitere Versuch, den Orosius a. O. für dasJ. 413 als dasjenige der Taufe zu missbrauchen und danach das Datum430 bei Socrates a. O. zu ändern; ebd. die richtige Annahme des ur-sprünglichen Catholicismus der Burgundionen, nach Orosius und widerGregor von Tours (I. 112 ff). — S. 58 f. das Wagniss, aus dem urkund-lich wohl verbürgten Besitze, welchen die St. - Victorskirche zu Kantenin Guntersblumen bei Worms hatte (s. hierüber S. 96 ff 354 ff. 361 ft),die Herkunft St. Victors, des angeblichen ersten Bischofs und Bekehrersvon Worms, abzuleiten (so auch S. 96 ff), ihn auch als Bekehrer derheidnischen Burgundionen zu bezeichnen und als solchen im Drachentöd-ter Siegfried von Xanten symbolisch verherrlicht darzustellen, was imAnhang: Die christgeschichtl. Seite der Nibelungen- und der Siegfrieds-sage, besonders S. 268 f. 292 ff., in dem Sinne weiter entwickelt wird,dass das Nibelungenlied im Drachentödter Siegfried den christlichen Sie-ger (Victor) über das Heidenthum feiere. — S. 60 das Wunderliche, dassin der Nibelungennoth die Scene des Untergangs des Burgundionenkönigsund seines Hauses „der völligen Wieder Vergeltung wegen“ nach Ungarnverlegt sei, indem das Volk jenen Untergang als ein durch Attila voll-zogenes Gottesgericht betrachtet habe (s. I. 378); ebd. N. * der Calcul,wonach man, die 8 Jahre der Verheirathung Siegfrieds und die 13 Trauer-jahre Chriemhildens zusammengezählt und an das J. 414, das erste Bekeh-rungsjahr , angereiht, das Jahr 435, d. h. den Anfang der NiederlagenGünthers, bekommt! — S. 61 der nützliche Nachweis der historischbedeutsamen Ortsnamen: des Dorfes Burgunthart im Odenwald, Gunthers-blumen in Bheinhessen (vgl. I. 330. 331). Der urkundliche EamiliennameBurgunt in ObeThessen, worüber S. 319 ein Mehreres, sammt den dorterwähnten Nebelingswiesen ist übel herbeigezogen, da Burgundiouen dortnie gesessen haben, und der Umstand, dass die letzte fränkisch - burgun-dionische Königin Brunhilde im J. 613 zu Worms residiert hat, ist reinzufällig gewesen. — S. 60 die Vermuthung, dass die Burgundionen, eineOoalition thüringischer Heergefolge (s. oben zu S. 47 ff.), von Wormsnach Südgallien gezogen", sich im Veltellin ein zweites Worms, Bormio,erbaut hätten; S. 64 die gleich schlimme Vermuthxmg aus Tiro Prosper a. 443,dass seit jenem Jahre Turin in den Händen der Thüringer - Burgundionengewesen sei (dawider I. 380 ff.). —• S. 64 der arianisch'e Westgotlxen-könig Athanagisel (sehr. Athanarich) als Stammvater Gundeuchs (dawiderI. 362 ff.). — Ebd. die Klügelei, dass, da um 500 von den TöchternHilperichs die eine, Krone (1. Chrona), ein Nonnenstift in Genf, dieandere, Chlotilde, als Gemahlin Chlodwigs , ein solches zu Cala gestiftethabe, die Stiftung des von ihrem Vater Ililperich begünstigten Lupiciuus