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Jahren sanft hinübcrschlnmmcrn aus dem Leben, dessen Glückseligkeitkein Ungemach getrübt hat ohne Arbeit und Nahrnngssorgen, sind or-Phische Fabeln. Wir sind Erde, und Okcn nennt das Erdclemcnt —die höchste Berbrannthcit in der Schöpfung!

Der wahre Philosoph des Lebens ist, wie Voltaire von seinemMarschall von Sachsen sagt: Er bivonakirt so leicht, als ob er aufEidcrdnnen mit seiner Maitrcsse schliefe, und ein Abendessen bei Ln-cnllus ist ihm nicht mehr, als das Abendbrod eines seiner Husaren:

Hu! ne sail jiks Mirs avslinonee,

8ait mal ßoütvr I» volapts,

Lt <,n! crnint trop I» pLuvrstv,

X'sst x>as äiAus >!s I'oxuleiics. >

„Man muß die Menschen nehmen, wie sie einmal sind. Die Erdewäre Paradies, wären die Menschen Engel." Diese salomonischenSprüche dünken mich nicht weiser zu sein, als der Satz: „Wir würdenschwerlich zwei Füße haben, wenn wir deren vier hätten!" Glücklichist, wer weise genießt und nicht grübelt, keine Blume auf dem Pfadedes Lebens zertritt und alle pflückt, die er erreichen kann. Verfluchtsei, wer Frohsinn tadelt und stört, und alles Volk soll sagen: Amen!

Heute lache, wer bis heuteNie des Lachens sich gefreut!

Wer sich stets dcS Lachens freute,

Lach' aus vollem Halse heut!

Fröhlichkeit — ein höherer Grad des Frohsinns — ist schon ge-mischter Natur, die Sinne müssen die Einbildungskraft wecken, daherdie Gelage der Fröhlichkeit, wo solche dann nicht selten einen Rauschbekommt, der die Ideen unter einander jagt, wie das Fieber, aufwelche Ucbcrspannnng nothwendig Abspannung folgen muß. Hier fehltdie 2 gpxx tvinpvrantla der Alten, die Ovidius nicht ge-

habt zu haben scheint, da auf seine Amores — so viele Tristia ° folgten.Die Cardinaltngend der Mäßigung und Selbstbeherrschung ist ein soherrliches Hülfsmittel des. Frohsinns, als die xrineixüs obsta, alt-deutsch: „Laß den Teufel in die Kirche, so will er auch au Altar undMesse lesen." Und der Teufel ist nicht allein so, sondern auch der

t Wer nie zum Fasten ist bereit,

Dem wird Genuß gar bald verstießen,

Und wer zu sehr die Armuth scheut,

Verdient nicht Reichthum zu genießen,s Kluge Mäßigung. — o Liebesgedichte. — Trauei'gedichte.