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Ich halt' es hübsch mit allen beide»,

Bald mit dem Ernst, bald mit den Freuden;Die ernste Weisheit ist mein Weib,

Die Thorheit ist mein Zeitvertreib.

Die ein' ist Wirthin in dem Hause,

Die andre Wirthin, wenn ich schmause,

Und wenn die Frau zu spröde thut.

So macht eS die Maitrcssc gut!

VIII.

Einfluß des Lachens auf die Gesundheit und etwas überdie Dicken.

Das Spiel mit ästhetischen oder heiterm Ideen, der Stoff desgeistigen Lachens, erweckt zugleich animalische Empfindungen und ver-gnügt desto mehr, je lebhafter es wechselt. Es bewegt die Eingeweide,die Bewegung erregt das Gefühl der Gesundheit, und so kann mandem Körper durch die Seele beikommen, was schon Scncca wußte:»tzuickgniä animnin erexit, stiam oorpori proässt." 2 den müh-sam erkletterten Stufen des Straßburger Münsters hörte der hypochon-drische Thümmcl die prophetischen Worte: „Nur ein herzliches Lachenkann dir Hülfe verschaffen." Unter allen der Gesundheit förderlichenBewegungen, Gehen, Reiten, Fahren, Tanzen, Kegeln, Sprechen rc.steht die Bewegung durch Lachen oben an.

Stets schwebt das Lächerliche zwischen zwei Naturen, zwischen Kör-per und Geist, äußerer Nothwendigkeit und Freiheit; Lachen ist wiedas Weinen der schnelle Bote zwischen Leib und Seele, der das Herzvon einem gewissen dunkeln Gefühl entbindet, ein Spiel der Naturmit des Menschen stolzer Freiheit, das aber Lust gewährt. Der Geistist ini Menschen, was magnetische und elektrische Materie in der Na-tur: „Der Herr machte den Menschen aus einem Erdenkloß," sagen

1 In nnS wohnet ein Gott, wir erglühn von seiner Erregung,r WaS den Geist aufrichtet, nützt auch dem Körper.