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alunt, sonevtutom äolootant sto., * keimt die auroa nieckiovritas 2eures Horaz, wenigstens hat Herr Nector gewiß nicht ermangelt,darauf aufmerksam zu machen; aber wie es so geht, begreifen sie dieMeisten nach ihrem ganzen Werth erst spät, Manche zu spät, wie soVieles, was Alte der Jugend sagen. Thümmel ging in sich, als beieinem lebhaften Selbstgespräch, wie lebhafte Köpfe gerne mit sich zuhalten pflegen, neben ihm die Worte erschallten: „Das sind faule Fische!"
Im Menschen wohnt ein ewiges Streben nach Genuß und Glück,und zwei Wege führen dahin: Viel erwerben und wenig brauchen, —und der letztere ist der Weg der Weisheit. Der Landmann ist, trotzaller Plackereien, der glücklichste — wodurch? durch Einfachheit. —Landbewohner können wir nicht Alle sein, aber wir können Alle dashaben, was sie eigentlich glücklich macht — Einfachheit, wie sie imMittelaltcr die fahrenden Ritter beobachteten — und Pindars Kern-spruch befolgen: 6v-cr- e-va-cH-n „Sterbliches geziemt Sterblichen."Ich schreibe dies aus einer angenehmen fürstlichen Villa, die ich gegenkeine große Stadt mehr vertauschte, die letzte Silbe ihres Namenserinnert mich stets an Einsamkeit, und die zwei vorletzten an einMetall, womit kein Bettler mehr zufrieden ist. Diese Charade macheich lediglich aus Devotion gegen die Herren Recensenten, um ihrenNasen auf die Spur zu helfen, die sie, trotz eigener Anonymität,gerne zu verfolgen geruhen, ob ihnen gleich kein Mensch zuruft: Car-touche, such' verloren!
Genuß verhält sich zur Freude wie Thier zu Mensch, und ist,nach Jean Paul, eine sich selbst verzehrende Rakete; Freude aber einwiederkehrendes Gestirn und ein Zustand, der sich nicht durch dieDauer abkürzt, sondern wiedcrgcbärt. Erholung besteht weder in Un>thätigkeit, noch in bloßem Siuueugcnuß, sondern im Wechselgebrauchunserer Körper- und Geisteskräfte, den die Verminst veredelt. DasWort Zufriedenheit bezeichnet, daß man zwar mehr erwartete, aberauch mit dem, was man erhielt, sich begnügt. Es gibt eine sinnlicheUnzufriedenheit, die zunächst die Jugend befällt, und eine moralische,die in unserer Zeit das Lebcnsglück ain meisten zu stören scheint. Esist eine schöne Sache, wenn man gar nicht fühlt, wo der Magen liegt;wenn man es nur auch so mit. dem Gewissen halten könnte, und vonZwciscln an der ewigen Seligkeit oder von sogenannten geistlichen An-fechtungen ist ohnehin keine Rede mehr, wir haben zu viel mit weit-liehen zn schaffen. Lola!
t Studie» ernähren die Jugend, crjreuen das Alter, — r Der goldene Mittelweg.