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die sonderbar mit dem Phlegma unseres gemeinen Mannes contrastirt.Rode, wenn er Propheten und Patriarchen malte, lieh immer Judensitzen; aber auch wenn er einen Simeon oder Böscwicht malte, ließ ereinen rufen, dem er dann sagte, sein Gesicht solle zu einem Mosesoder Abraham dienen. Manche nehmen es gewaltig übel, wenn mansagt: „Ich hielt sie für einen Juden;" wenn bloß von Physiognomiedie Rede ist, so finde ich eine Art von Complimcnt darin.

Was könnte aus diesem geistreichen, wohl über zwölf Millionenstarken, aber über die ganze Erde zerstreuten Volke werden für Mensch-heit, Staat und Wissenschaften, wenn dasselbe eingebürgert wäre undnur die Männer seines eigenen Stammes hören wollte? Man brauchtesie nicht nach dem gelobten Lande zu exiliren, ihr gelobtes Land wäreda, wo sie nützlich und edel lebten und wirkten; man brauchte sie auchnicht zu Christen zu machen, denn sie waren doch nur getaufte Judenum der Silberliuge und Göttingcr Mettwürste willen, oder das leereBlatt, das sich in unsern Bibeln zwischen dem alten und neuen Testa-mente findet. Soldaten brauchten sie auch gerade nicht zu werden, dasie so wenig Anlage dazu haben und besser zu Lieferanten und Spionenzu brauchen sind:

Zehn Juden mit den größten NasenJagt ein Nckrute wie die Hasen!

Man dürfte einige auch adeln, wenn sie besondere Verdienste hätten;aber im Ganzen mußten sie Bürger werden, Landbauer und Hand-werker, und damit verlöre sich auch ihr Dalles (Armuth), der an soVielem schuld ist.

Wer übertrifft ihre Ebn Esra im zwölften Jahrhundert, Maimo-nides und Spinoza, ihre Pinto, Mendelssohn, Herz, Bcn David,Friedländer, Jacobsou? Welche treffliche Bemerkungen enthalten nichtoft selbst ihre Rabbincn unter dem lächerlichsten Zeug? — und wogleicht unser großer Haufe dem Juden, der doch nichts weiter alsHebräisch, Religion und Schacher lernt, an Verschlagenheit, Gewandt-heit, Scharfsinn und Witz? — was gleicht ihrer schnellen Fassungs-kraft, Thätigkeit, Beharrlichkeit, Scharfblick, Mcnschenkenntniß, Bieg-samkeit , und ihrer lobcnswürdigen Sparsamkeit? — Schmul's orienta-lisches Feuer glimmt noch unter dem Druck des Aschcnhaufens vonJerusalem, wenn er gleich kalt scheint gegen die Außenwelt, wie seinekomische Hastigkeit und seine Frühreife. Noth lehrt ihn den Verstandschärfen, der Schacher Verschlagenheit, und Druck, Verachtung und