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wie ihre Körper. Der Britte braucht ohne Zweifel die solideste Nah-rung; dann kommt der Deutsche, dein Franzosen ist sie schon zu stark,er verdünnt sie mit Esprit, mit dem er auch häufig ganz allein zu-frieden ist; dem Italiener genügt die bloße Kunst, und der Spanierist so mäßig, daß er sich schon init einem schönen Wortschwall undkühnen Metaphern begnügt — im hohen Norden herrscht Natur, da-her ist Küchengeschmack der natürliche Geschmack. Stets bleiben un-gleichartiger Natur der Geschmack an einem Apollo von Belvcdöreoder einer Venus von Medici und der Geschmack an einer Schüsselck'sxesllsus o. . . cl'agnoau trits! *
Noch ziemlich im alten Geschmack sagen die Schöngeister von denen,die sich an ältern Dichtern laben, oder gar von dem Manne, der sichganz seinem Berufe und nur in Feierstunden den ernsten Wissenschaftenwidnict: „Sie sind ganz ohne Geschmack." Unsere Damen sagen vonModen: „Ein toller Geschmack," und nach vierzehn Tagen tragen siesolche selbst; heirathslustige Mädchen sagen von jungen Männern, so-bald diese eine Wahl getroffen haben: „Er hat einen wunderlichenGeschmack." — „Ganz nach meinem Geschmack!" ist gar oft ein Lob,auf das man wenig stolz zu sein braucht, und unstreitig die beste Ent-schuldigung, die viele sich selbst machen, wenn sie etwas nicht begreifen(vorzüglich häufig hört man sie von Geschäftsmännern, wenn vonWissenschaft und Kunst die Rede ist) lautet: „Ich finde wenig Ge-schmack daran." --- „Es ist ein genialer Mann." — „Ah was, genial!Narrheit!" und Einer, dem ich meinen Entschluß, lieber den Wissen-schaften leben zu wollen, als einem mir verächtlichen Cidcvant zudienen, krächzte, wie der Rabe sein orass, orass: „Brod! Brod!" ichglaube gar broaä I '
„Gib nicht zu viel für deine Pfeife," erinnert der philosophisch-praktische Franklin, was allerdings geniale Wesen nur zu gerne ver-gessen. — „Schätze das nicht gerade geringe, wofür du keinen Sinnhast," sagt uns der Verstand und die Natur, wird aber wiederum nurzu gerne von beiden Partien, der genialen und ungenialeu, oder soge-nannten praktischen Partie, vergessen. So sitzen Philologen undSchulmänner in der Regel im Schatten des Alterthums, und nurselten wandeln sie in dessen Sonne. Aber keine Regel ohne Aus-nahme; Springquellen steigen in die Luft trotz dem allgemeinen Ge-setze der Natur, daß schwere Körper zur Erde fallen. Der Autor willhier am Eingänge und bei der schönen Gelegenheit die verehrten Leser
t Treffliche Lamm..., gebraten. — r Grob.