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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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Hausthiere ausgenommen, die durch Mcuschcnumgang erst launischwerden, wie so viele Menschen auch.

Im gemeinen Leben sprechen wir: er ist von guter oder böserLaune heute, und in den Ausbrüchen dieser Laune lernt man auchempirisch seinen Mann an, besten kennen. So wie dem Gelbsnchtigcnalles gelb erscheint, so dem Uebelgelaunten alles schwarz, dem Gut-gelaunten alles rosenfarb, ohne gerade sagen zu können, warum?Alles ist diesem schön, was er erblickt, jeder Ton, den er hört, Sil-bcrton, und jeden Menschen nmarnit er als Freund. Laune ist in derSeele das, was in der Natur das heitere Abcndroth — Wetterleuchtennach dem Gewitter — Nachhall einer starkgcrührtcn Seele. AeußereUmstände bestimmen die Laune, wie den Geist; Luft und Nahrungmachen die bslls tmmour der Franzosen und den Immor oder sxleendes Britten. Dieser greift bei einem ihm in den Weg gekommenenUebel nach der Pistole — der Franzose springt mit einem Ha! xour-cznoi von?' darüber hinweg. Otahaiter und Feuerländcr können un-möglich gleicher Laune sein, so wenig als die in freier Himmelsluftlebenden Hirten, Jäger und Reisenden, und die hinter ihren Werk-stühlen in verdorbener Stubenluft hockenden Weber und Schneideroder daS gcradsinnige Landmädchcn und das d elikatc Stadtfräulein mitempfindsamen Romünchcn. Es ist doch bemerkenswcrth, daß die Launexoneris keniiiiini ° ist. Schafe bekommen die Drehkrankheit von Wür-mern im Kopfe; was hier Würmer, sind dort fixe Ideen. Wirsagen: es rappelt, was wir auch von Pferden sagen, die den Kollerhaben.

Die Heiterkeit der Seele überflügelt unendlich weit allen Taumelder Sinne; Schönheit und Reichthum, Verstand und Witz, Tugendund Kenntnisse wirken nicht das, was gute Laune wirkt, die AllerHerzen gewinnt und stets liebenswürdig bleibt; sie hängt ab von festerGesundheit, der ersten aller Himmelsgaben, ohne welche alle andernnur halb genießbar sind. Warum wissen wir das nicht so genau inden bessern Jahren des Lebens? Nichts beweist so viel für ihren hohenWerth, als daß sie auch ohne jene höhcrn Eigenschaften schon an undfür sich liebenswürdig macht. Johnson nennt gute Launen a Imbitok bsing xlessvä," aber diesen Lcbensbalsam, der von ihm wie vonder Mehrzahl seiner Landslente ferne war, besitzen nur die Franzosen,wie im Alterthum die Griechen, Aristipp an der Spitze:

t §al warum nicht? — > Weiblichen Geschlechts. — s Gewohnheit, vergnügt zusein.